Ich bin nicht mehr auf der Flucht

Heute hatte ich Traumatherapie. Genau heute habe ich meine jahrelange Flucht vor meinen Peiniger beendet. In diesem einen Fall ist meine Peinigerin zu einer süssen, kleinen Eidechse geschrumpft.

Ich finde Eidechsen sind wunderschöne Tiere, ausgerüstet mit viel Klugheit und allem, was frau sich zum leben wünschen mag. Irgendwann werde ich diese Eidechse mögen mit ihrer angsteinflössenden Rolle in meinem Leben.

Plötzlich fühlte ich mich von einer zu schweren Last befreit und endlich frei. Freisein, was wünsche ich mir noch? Die Freiheit ist ethisch in der CH eines der höchsten Güter. Fast alle CHs wollen FREI SEIN.

Ein Schmunzler zum Abschluss: Bin ich mehr CH als ich denke?

Der alte Mann ärgert sich

Er hat seinem Unmut in einem guten, alten Brief Luft gemacht und wie. Soll ich mich betroffen oder betüpft fühlen?

  • Es ist seine Wut, sein Ärger nicht meiner.
  • Ich habe mich mit ihm auseinandergesetzt, ziemlich genau 33 Jahre lang. Der verflossene Ehering ist schon in meinem Gelbeutel, auf dem Weg um eingeschmolzen zu werden.
  • Seine Probleme sind und bleiben die Seinen. Meine sind viel mehr sonnenbeschienen und nicht so tragisch oder ich nehme mich etwas weniger ernst. Frei nach dem Bonmot: „Als Ernst kam, wurde Fritz geboren.“
  • Wäre er der Wettergott hätte mich heute Blitz, Hagel, Eisregen, Schnee und ein alles übertönendes Donnergrollen getroffen und ich hätte mich unter einem bunten Schirmchen verschloffen und auf Gott vertraut.
  • Im Alter ist die frühere Jugend zum besten Alter herangereift und die ehemals reife Frucht hängt noch am Leben, ist seit Monaten institutionalisiert. Die Klügeren unter uns können einschätzen, was das in der CH bedeutet. Ich bin nicht klug, habe einschlägige Erfahrung. Mir erzählt keiner, er sei die Ausnahme der Ausnahme und habe – unrealistische – Privilegien. Institutionen unterstehen ungezählten Gesetzen und entsprechend engmaschigen Kontrollen. – Wir erinnern uns an CH-weite Skandale gerade in der Altenpflege und dann ändern sich in der CH die allg. Spielregeln: Sowas darf NIE mehr vorkommen. Nö tut es nicht, aber der nächste Skandal kommt bestimmt. Es wird ein anders gelagerter sein, irgendwas was niemand zum Voraus erdenken oder erahnen konnte. Zum Menschen gehört Kreativität, die kann zum Wohle aller eingesetzt werden und in Ausnahmen verdreht sie sich ins Gegenteil.
  • Er schäumt vor Wut und wir Al-Anons freuen uns, weil er mit dem genau gleichen Kopf wieder zufrieden werden muss. 🙂

Extremfall: Primitive Männer

Ich bin aktiv auf einer Internetpartnerschaftsböse, Zielmänner zw. 45 und 65 Jahre alt.

Frau glaubt nicht, wie gestandene Männer gestrandet sein können: Sie behaupten Frauen seien immer sicher und beschützt. Für solche Naivlinge empfehle ich den Beruf als evang.-ref. Pfarrerin zu meiner Zeit, bzw. davor. Wie es heute ist, habe ich keine Ahnung. Aber ich war stets und immer dabei zu meiner Zeit.

Angefangen hat der Spuk nach meiner zweiten Scheidung und ich war Pfarrerin in Oberbalm. Der mich belästigende Mann ist längst sel. Er war mein zweifaches Gewicht und sämtliche Männer des Dorfes haben vor ihm gekuscht.

Ich hatte irgendwann einen Freund, der war so klug, mir Selbstverteidigung beizubringen. DAS hat gewirkt. Zur Erinnerung, das Pfarrhaus Oberbalm liegt abgelegen und ich hatte zwei unmündige Töchter im Pfarrhaus. Schreien war KEINE OPTION.

Dann bin ich nach Güttingen ins Pfarrhaus gezogen, der Pfarrhauseingang lag direkt an der Strasse und schien mir sicher. Tja, frau kann sich massiv täuschen, ich kam vom Regen in die Traufe, beide Kinder noch immer unmündig,

Frauen zu meiner Zeit, bis 2004, haben einen mitgemacht. Spass gemacht hat es mir NIE.


Ich sage in dem Zusammenhang immer, dass ich in meinem nächsten Leben die Lehrerin im Harem des Sultans sein will.

Nur gebildete westliche Männer erfassen den Inhalt dieser, meiner durch und durch ernstgemeinten Worte.

Alles was es zum Harem zu schreiben gibt, ist längst publiziert.

In der CH hat Hottinger seit Jahrzehnten alles Wichtige zum Verhältnis Osten Westen, arabische Welt, Judentum, Christentum publiziert und in seinen Vorträgen dargelegt.

Und ich, ich heisse Dany Johna nicht ERKLÄRBÄR, wie die Deutschen zu sagen pflegen.

Selbst sog. reiche Leute sind arm dran

Ich grinse nur noch, wenn ich bedenke, dass ich in einer Residenz für sog. gehobenere Ansprüche wohne. Das entspricht eins zu eins elementarer Verschmutzung NICHT AUF DEN ERSTEN BLICK.

  • Die Nespressomaschine ist sauber, guten Kaffee konsumieren zu können, war meine erste Priorität. Mittlerweilen kann ich Nespresso kaum riechen und habe meine Kaffemaschine, Frienisberg, elektrisch, wieder in Betrieb genommen: Viel der bessere Kaffeegeschmack, zwar vorgemalen, aber echt viel Kaffeepulver auf eine kleine Kanne.
  • Schmutizg ist das Innenleben meines Backofen, betrifft Inventar und uralte Bleche. Was bin ich froh, meine eigenen Backbleche für meinen Einpersonenhaushalt zu haben!
  • Noch nicht untersucht habe ich die Waschmaschinen auf Vergrauung: Ein CH-Problem bei den Wassereinläufen oben an der Waschmittelschublade,,,, echt gruselig.
  • Die Kehrichtentsorgung und -sortierung ist unter jedem Niveau: Mit meinem Dreirad stosse ich überall an, so eng sind die Platzverhältnisse. Für den Kehricht hat es nicht einmal einen Container, also werden die Müllsäcke neben dem 110 l Mülleimer hingeworfen. Da ich oft meinen Haushaltsmüll entsorge, ich trenne nicht immer ALLES, weiss ich den neusten Stand alle 2 bis 3 Tage….ggg……einfach unter allen bisher Erlebten. Container für den Restmüll sind Standart in der CH.. Solch eine bescheuerte Abfallentsorgung ist selbst für mich neu!
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  • Ich werde über zukünftige Funde schreiben……ggg

Darüber schlafen hilft nichts

Ich schlafe seit Dienstag darüber, dass der Geschäftsführer in meine Wohnung eingedrungen ist. Alles Schlafen hilft nicht. Ich rege mich 6 Tage später noch auf. Das wird Monate bis Jahre dauern, bis ich über diese Verletzung meiner Privatsphäre lachen kann.

Ich werde zu der Zeit in einer meiner Eigentumswohnungen wohnen und mich SICHER FÜHLEN, WEIL ICH ALLEIN DIE WOHNUNGSSCHLÜSSEL HABE UND NUR NOCH MEINE LIEGENSCHAFTSVERWALTUNG.

Es empfielt sich immer, Schlüssel zumindest für die Bürostd. fremdzuplazieren. Schliesse ich mich selbst aus der Wohnung aus, ist ein WoWa, bzw. der Viano eine valable Alternative zum Schlüsseldienst, der keinen guten Ruf hat. Einen Schlüsseldienst lasse ich durch mein Team überprüfen, bevor ich ihm einen Auftrag erteile. Sicher ist sicher.

IV Ungerechtigkeit

Nie habe ich mich daran gewöhnt, dass Frauen, die etwas mehr körperlich behindert sind als ich, sich mit IV-Assistenz schminken lassen können. Merke: Optisches Versagen meiner Augen, medizinisch messbar ab 2008ff REHAB erfüllt IV- Kriterien NICHT.

Natürlich bin ich kleinlich, mir ist gerade danach: Ich will auch hübsch geschminkt durch die irdische Welt rollen,

https://behipolitik.wordpress.com/

https://behipolitik.wordpress.com/

Ich verweise auf meinen ersten Blog: Gerade habe ich seine letzten Beiträge auf Tippfehler geprüft. Die Lektüre lohnt sich allemal, zumal es sich nicht um verblassende Tagesaktualitäten handelt, sondern CH-Systemfehler.

Die CH hat heute, drei Jahre später, weder die Psychiatrie noch die KESB reformiert, alles topaktuell, leider.

Viel ruhiger geworden

Hecktisch ist nur noch mein Trinken und mein Essen. Ich kann jederzeit einen tiefen Atemzug machen mit Vorliebe auf dem Balkon: Das ganze Lungenvolumen inklusive Trompetentraining auffüllen, genüsslich und langsam und dann stelle ich mir vor, ich tauche im Roten Meer, Korallenriff und bunte Fische inklusive.

Atem i. O. Das war nicht immer so und ich betrachte es als Geschenk.

Beim Essen bin ich auf dem Niveau, dass ich mich nicht z. B. mit Fleisch ersticke. Jedes Fleisch wird mir gefährlich, wenn ich es zu wenig kaue und wie eine Schlange ihre Beute zu gross schlucke. Habe ich dieses Niveau zu lange, muss ich mich Richtung Schlabberernährung bewegen: Bananen, Eier, Yoghourts.* Ich kann dieses Zeug nicht mehr sehen, weil ich es viel zu oft einsetzen musste. – Viel Sauce hilft meinem Hals.

Merke: CPs haben einen behinderten Schluckreflex und das KANN tötlich enden. Nun es gibt schlimmere Todesarten mit unendlich viel längerem Todeskampf.

Also mein Essen macht Fortschritte, ist noch nicht da, wo für mich die Wohlfühlzone beginnt.

Ich trinke den ganzen Tag immer kleine Schlucke. Das ist aufwändig, aber i. O.

Geduld, es wird werden. Aus mir unbekannten Gründen denke ich, dass ich im Frühjahr alle meine heimlichen Ziele erreicht haben werde. Die kommenden Monate werden mir ihre Geschichte erzählen und ich freue mich drauf.


.. * Im PZM 2018 war ich tagelang, bis zu einer Woche am Stück, in meinem Zimmer weggesperrt. Damals konnte ich fast nicht schlucken, die Schlucktodesgefahr war nie so immanent wie damals.

…. * Weil ich ihr ausgeliefert war, habe ich mit Sarkasmus reagiert: Würde ich ersticken, würde der Totenschein ausstellende Arzt irgendwas erfinden und die Wahrheit verschweigen, dass ein CP an seinem mangelnden Schluckreflex jämmerlich erstickt ist, weil die Nahrungsaufnahme UNBEAUFSICHTIGT ERFOLGTE. – Wann erzählen ÄrztInnen KEINE ERFUNDENEN LÜGEN ÜBER MICH?!

… * Ich empfand es damals als sehr belastend bei VOLLEM BEWUSSTSEIN UND GRÜNDLICHER SELBSTREFLEXION DEN EIGENEN TOD VOR AUGEN HABEN ZU MÜSSEN. Zur Erinnerung: Meinem mangelnden Schluckreflex bin ich als CP AUSGELIEFERT. Selten fühlt sich die eigene Machtlosigkeit so besch………………

eiden an.

Rauchstopp

Genau jetzt habe ich die Nase voll von meiner Raucherei: Nie kann ich einen Rauchstopp vor den Morgenzigaretten einleiten. Gerade habe ich zwei geraucht, Plansoll erledigt.

Sobald ich das Reissen habe, nehme ich Kleinstmengen Nicorette. Das WE liegt vor mir, kein Stress, also viel Zeit. Der körperliche Entzug dauert wenige Tage. Natürlich könnte ich mir ein Rauchstoppprogramm im Internet reinziehen. Da werden alle kommenden Klippen aufgezählt, weil sich nicht alle Körperchemie sofort ändert.Dann weiss ich, dass nach so und sovielen Wochen diese oder jene Klippe kommt. Bringt mir nichts, nur Angst und negative Erwartungshaltung.

Am einfachsten ist es, die erste Zigarette immer nicht zu konsumieren. Statt zu rauchen kann ich Trompete spielen oder Handstand übben. Es ist vollkommen egal, wie ich kompensiere, einfach NICHT rauchen. Sich selbbst belohnen, finde ich wichtig. Irgendein Rosenparfum finde ich immer.

Der Anfang ist nicht gelungen: Ich hbe zuviel Nicorette erwischt und musste mich übergeben, Kaffee und Tee haben den Rückwärtsgang einngelegt. Ich kann das in aller Ruhe erledigen, keineR quatscht mich an. In solchen Momenten gibt es für mich nichts, um darüber zu sprechen. Das Geschehen reicht mir zur Unterhaltung vollkommen.

Unser Sexleben und die Neugierde des Geschäftsführers

Also wir seien alt und vulnerabel, deshalb erlaubt sich der Geschäftsführer stets und allezeit unsere Wohnungen unangemeldet zu betreten.

Ich bin in x Institutionen gewesen, nicht einmal im PZM wird die Privatspähre der Mitmenschen in dem Ausmass missachtet.

Sehr geehrter Herr Geschäftsführer: Merken Sie sich per sofort und für immer, alte Menschen sind sexuell aktiv und das privat, nicht vor Ihnen.

Bevor mir meine CP-Gspänli an die Gurgel springen, die in der kleinen Masse des Gehirn mit ihren Hirnverletzungen weniger Glück hatten als ich, ich kann beide Arme und Hände frei einsetzen. Sorry, ich weiss, ein grosser Vorteil, der mich selbständig macht. Dieses Glück ist vielen nicht vergönnt. Das ist mir bewusst.

Ich bin in einem Altersheim für einige Monate, NICHT IN EINER INSTITUTION FÜR MENSCHEN MIT SCHWERSTEN, KÖRPERLICHEN BEHINDERUNGEN.

Politisch ist die Sexualität von uns Frauen mit Behinderungen kein Thema mehr seit dem Tod von Ahia Zemp. So meine Beobachtung.


Nie habe ich vergessen, als ich als junge Ehefrau, irgendsoein Ehemann sass neben mir, im Kellerkino Bern, den Film von Ursula Egli sah. Ich begriff, dass es Menschen wie mir verboten war, Frau zu sein. Ich begriff, dass ich ein Neutrum sein sollte. Ich wusste, dass ich Frau bin.

Genau da bin ich auf die Welt gekommen und habe mein Heimatland wohl zum erstenmal VERACHTET.

Später hatte ich noch öfters Gelegenheit mich über die CH, höflich ausgedrückt, zu wundern.

Nicht Stehen können

Ich konnte nie gut stehen, ich habe mich stets angelehnt, abgestützt, ich sass mitten in der Stadt auf den Boden. Bekanntlich beherrsche ich die Kunst des vom Boden Aufzustehen in freiem Gelände. Diese Fertigkeit trainiere ich täglich.

Alte Leute fallen um, brechen sich z. B. den Oberschenkelhals und bleiben tagelang in ihrer Wohnung liegen. Das will ich nicht erleben müssen. Selbst mit einem Bruch muss ich ein Tel. erreichen können und die Ambulanz rufen.

Wer hilflos ist, der wird nach dem Spital nahtlos in eine Institution umgesiedelt. Das ist dann ein lebenslängliches Urteil. Für mich will ich das nicht.

Also nicht Stehen können: Normalerweise bauen sich Muskeln auf, wenn ein Mensch Bewegungen übt. Ich stricke und ich bekomme Strickmuskeln. Ich stehe und kein Muskelaufbau findt statt, ich bekomme ganz rasch unerträgliche Schmerzen, die Verdauung setzt aus. Gehorche ich meinem Körper nicht, endet die körperliche Dauerüberforderung in einem funktionalen Darmverschluss.

Ich weiss, warum ich viel sitze und untertags auch Liegephasen in meinen Alltag einbaue. Schlafen, dazu zwinge ich mich nicht, aber die Beine hochlegen, das ist mir ein Anliegen.

Ich höre mich oft sagen, dass es dreissig Sekunden daure. Ich vermute, das könnte ungefähr die Zeitspanne sein, die ich stehend noch knäppstens aushalte. Also stehende Arbeiten dürfen nie länger als 30 Sekunden dauern, dann müssen sie abgebrochen und neu aufgegleist werden.

Wie sagt man so schön: Ein Berg hat eine Maus geboren! – Es könnte auch umgekehrt sein. 🙂

Seidenmalen mit Folgen

Ich habe mir acht wunderschöne Schals gemalt ohne Handschuhe.

Jetzt sind meine beiden Hände violett. Ich kann mich nicht daran gewöhnen, werde Handschuhe tragen in der Öffentlichkeit, bis sich meine beiden Pfötchen wieder sauber präsentieren. Das kann bis zu Tage dauern.

Wie ich gestern realisiert habe, was mit meinen Händen geschieht, habe ich spontan beschlossen, alle Seidenschals zu malen, damit der Spuk ein sofortiges Ende haben wird. Nochmals solche Hände? Nicht mit mir! Nur ein Seidentuch ist noch eierschalenfarbig und das bleibt unbemalt.

Ich habe körperlich verbissen durchgehalten. Das Fixieren und Reinigen war um ein vielfaches der längere Zeitaufwand.

Gerade habe ich mit Bimsstein und Handseife einige Farbe abrubbeln können. Jetzt sehen meine Hände etwas besser aus. Damit kann ich mich trösten, dass der Fall nicht hoffnungslos ist, nur Zeit braucht.

Jetzt bin ich am Bügeln. Wegen Verbrennungsgefahr beim sitzend Bügeln muss ich stehen, kann aber nicht stehen. Also Kürzestsequenzen möglichst rasch einige Bügelstriche und dann ganz lange sitzen und nochmals aufstehen, sehr ineffizient, aber eine bessere Lösung ist mir noch nicht eingefallen. Ich habe es hier mit einer Masse Bügelware zu tun. Einzelstücke lasse ich bügeln, es ist für mich zu beschwerlich.

Froh bin ich, dass ich nach dem Waschen Wäsche sitzend zusammenlegen kann, ohne mich zu verbrennen. Brandwunden von Bügeleisen u.ä. habe ich immer mal gehabt. Sie heilen nach meiner Erfahrung langsam, mit zunehmendem Alter immer langsamer. Meine letzte Wunde war……… genau eine Brandwunde zur Abwechslung auf meinem rechten Oberschenkel.

Ich finde, Menschen wie ich sollten eine faire Chance haben, ihren Alltag zu bewältigen ohne solche Selbstverletzungen. Es macht keinen Spass höllisch aufzupassen und doch eine Brandwunde davonzutragen.

Was auffällt, Arbeiten dauern viel länger als ich denke. Mein Kopf rechnet mit früher benötigten Arbeitszeiten, als sich über Jahrzehnte nichts gross veränderte. Jetzt ist dauernd alles anders, Wochen- bzw. Monatsgesundheit müsste ich als Massstab nehmen. Das ist mir zu kompliziert. Ich lasse angefangene Arbeiten liegen oder habe wie heute einen ganzen Tag Zeit, den anzuhängen, weil gestern das Seidenmalprojekt gegen meine Planung, wegen meiner verschmutzten Hände, umfassender geworden ist als geplant. Die Planung war sehr realistisch, angemessen und bescheiden.

Fast 7 Uhr, seit 3 Uhr 30 bin ich am Bügeln peu a peu. Es hat noch immer eineinhalb Schal zum Bügeln. JedeR kann selbst nachrechnen und überlegen, ob er bzw. sie 4 Std. an 8 Schals bügeln möchte. Die IV in der Schweiz findet immer, alles irgendwie noch zumutbar, weil sie mit dieser Einstellung Geld sparen kann.

Punkto chronische Schmerzen hat dann nach vielen Jahren das Bundesgericht neu entschieden, Vorher war alles zumutbar, jetzt erst wird differenziert. Das Bundesgericht entscheidet nach der Zeit, in der es entscheidet. Auch es ist ein Kind seiner Zeit und die Zeiten ändern sich, das ist sicher.

Chronischer Schmerz, ich habs gerade mit Magen und Darm, chronischer Schmerz raubt definitiv Energie.

Die Schweiz und ihre Psychiatrie

Alles, was man über die Schweizer Psychiatrie nicht wissen will, war schon im Schweizer Fernsehen, allen zum Sehen verfügbar. Das Schweizer Fernsehen hat Videos, die kann man einige Jahre lang anschauen.

Es gibt auf Youtube Videos, es gibt Blogs wie den hier. Es gibt Augenzeugen Berichte. Es gibt Berichte von entsetzten HausärztInnen und es gibt die Psychiatrie, die die Psychiatrie kritisiert, z. B. EMDR gegen sog. Arztgespräche.

Alles ist bekannt, nichts ändert sich, vorläufig.

Sogar die Polizei fühlt sich missbraucht als Polizeitaxi, gerufen für entflohene Drogenkranke z. B., die abgehauen sind in ihr, ihnen vertrautes, Milieu.

Es ist nur eine Frage der Zeit, evtl. von Jahren bzw. Jahrzehnten, und es wird alles verboten werden, was heute noch gang und gäbe ist. Die Babyboomer und die nachfolgenden Generationen sind viel kritischer eingestellt als die Vorangegangenen. Das ist ein Fakt, kein Wunschdenken.

2013 machte die abstimmende CH-Bevölkerung einen Schritt zurück, hat sich die KESB gewählt. Die KESB ist nicht modern, nicht zeitgemäss, mittelfristig wird die KESB verschwinden und hunderte, tausende KESB-Opfer zurücklassen, inklusive total überflüssige Todesfälle.

Es braucht einen schweizweiten handfesten Psychiatrieskandal z.B. im Blick oder im öffentlich rechtlichen Radio/TV und selbst die langsame Schweiz ändert ihre Gesetze.

Ein Bundesgerichtsurteil ändert alles, einfach auf seinem eigenen Weg.

Besonders erschütternd sind Kindertodesfälle, ausgelöst durch das Eingreifen der KESB. Über einige wurde in der Presse schweizweit berichtet, evtl. im öffentlich rechtlichen TV.

Der Fall Carlos/Brian ist seit Jahren immer mal im öffentlich rechtlichen TV, im Blick und kleineren Zeitungen/Zeitschriften, so auch in diesem Jahr.

Die Psychiatrie juckt es vorläufig nicht, nicht einmal die Forensische. Das wird sich ändern zum Besseren wie von selbst verbessern.

Abstellschalter verloren

Es ist Abend, ich gucke TV und kann nicht abschalten. Ich beruhige mich, atme tief duch, gucke TV, wähle ein spannendes Proramm und kann nicht abschalten.

Mich ängstigt, dass mein Kühlschrank in wenigen Tagen leer gegessen ist und ich zu erschöft bin, um ein Einkaufsgeschäft nur zu berollen.

Irgendwie dumm gelaufen, sehr dumm.

Ich will andere Saiten aufziehen:

Klettern würde mich körperlich fordern und ich könnte abschalten, allein körperliche Weitererschöpfung könnte mir gesundheitlich schaden.

Am Montag habe ich Reiten. Ich kann die Tage bis dahin zurückzählen, Vorfreude ist immer bekömmlich.

Was den Lebensmittelschwund betrifft, beschliesse ich, den auszuhalten und dann eine Wohnungslieferung kommen zu lassen: Gefrierschrank und Kühlschrank kann ich auf einen Schlag füllen lassen. Ich kann die Internetbestellung über Tage ganz langsam zusammenstellen: Lieber unterfordern als überfordern.

Jetzt versuche ich es nochmals mit tief Ausatmen und Ablenkung.

Endlosschlaufe, nur mühsam

Also wer das Offensichtliche verleugnet, der ist nur mühsam:

Ich bin die Tochter einer magersüchtigen Mutter, deshalb usprünglich coabhängig und habe eine vorgeburtliche Hirnverletzung.

Genau diese Realität leugnen wir jetzt:

Meine Mutter hatte nach ihren Aussagen Magenprobleme und meine Behinderung hat sie mir wegtherapiert.

Glaub der Teufel wohl ist mein Leben so schwierig, wie es ist: Als weitherum Einzige schaue ich offen hin, nicht weil ich so grossartig wäre, sondern weil mich meine BEHINDERUNG dazu zwingt. Alle können leugnen, mich holen meine mittlerweilen drei Behinderungen ein.

Ich würde auch leugnen wollen, wenn ich könnte: Von aussen betrachtet sozial kompatibel und denkbar einfach, schlicht praktisch problemlos.

Es gibt ein Bonmot: „Wir leben in einer Suchtgesellschaft.“ Genau und es wird ganz laut aufgeschrien, wenn ich z.B. zu sagen wage: „Es handelt sich hier um Sucht bzw. Coabhängigkeit. “ In einer Suchtgesellschaft sind genau diese beiden Verhaltensweisen als die Gängigen benannt.

Ich nenne sie durch und durch KRANK. Gesund sind sie bestimmt NICHT.

„Da cha dr Tüüfel uf Stälze cho….“ pflegen wir zu sagen, um auszudrücken, dass unsere Überzeugung fest ist.

Positiv betrachtet: Was brauchte es?

Ich bin mit meinen Eigenschaften geboren worden, u. a. einer unglaublich hohen Reszilienz.

Ich habe nie aufgegeben, bin immer wIeder aufgestanden.

Am Wegrand standen LehrerInnen und ich habe gelernt.

Mit 16 Jahren Entscheidung fürs Theologiestudium.

Eltern = Widerstand, deshalb ein Jahr lang Sekundarlehramt von 19 Jahren bis 20 Jahren.

Eheschliessung und danach nur noch evang.-ref. Theologiestudium.

Cand.-theol. in unerreichter Geschwindigkeit nach 4 Semestern mit zwei Sprachprüfungen, Hebräisch und NT-Griechisch.

Geburt meiner ersten Tochter in USA mit Narkosefehler. Ich war nur noch eines, überfordert.

Katzenlandung, irgendwann, auf 4 Pfoten.

Da der erste Ehemann mich innerlich verlassen hatte bei der Geburt unseres ersten Kindes, Scheidung.

Abschluss Theologiestudium als Alleinerziehende….

… echt mein Leben ermüdet selbst mich.

MACH MAL PAUSE!!!

Frühkindliche Folteropfer

Ab zwei Jahren wurde ich mit Physiotherapie gemäss Bobathmetode, Stand 60er Jahre, gefoltert. JedeR mag selbst die Definition von Folter gemäss Wikipedia googeln. Wikipedia ist nach meiner Erfahrung und wissenschaftlichen Einschätzung punktgenau präzise.

Ich wurde ab 2 Jahren mit der Physiotherapie Bobath, Stand 60er Jahre, gefoltert: Ich wurde dieser Therapie täglich als Kleinkind, ab 2 Jahren, unterworfen, konnte weder fliehen NOCH WURDEN MEINE SCHMERZENSLAUTE ERNST GENOMMEN.

Genau DAS ist FOLTER: Repetitive Unterwerfung und KEINE Fluchtmöglichkeit.

Tja, Pech gehabt, genauso geschehen in meiner Kindheit, die Mutter magersüchtig und perfektionistisch.

Gott muss mich beschützt haben, sonst hätte ich diese Jahre nicht überlebt. Selbst meine Geschwister, 2 Jahre älter und 6 Jahre jünger waren GEGEN MICH.


Menschen monieren stets, ich hätte mich, wir erinnern uns, 60er und 70er Jahre, WEHREN sollen. Ein Kleinkind, 2 jährig, ist seinen Eltern nur eines, AUSGELIEFERT.

Im Jahr 1974 war ich 16 Jahre alt, verschüchtert, konnte mich knapp im Gymnasium halten.

Mit 18 jahren war ich immer noch unmündig, meine Mutter behandelte mich wie Luft. HEUTE müsste die bKESB aktiv weden wegen psychischem Kindsmissbrauchs. In den 70er Jahren war ich als Teenager das Arsch…

Im 78, eine Woche nach meinem 20 Geburtstag, war ich KIRCHLICH VERHEIRATET. Ich habe mich stets bemüht, ungesunde Strukturen so rasch als möglich zu verlassen.

Allein der Weg sollte ein langer werden: Heute mit 63 Jahren bin ich dort angekommen, wo ich mich mit 20 Jahren wähnte.


Makaber, aber wahr: Mein Fortschritt war meine zweite Ehe.

Weg vom ersten Ehemann, Workoholiker, Professoren, zum alkoholkranken, zweiten Ehemann. Mit Al-Anon, Alateen und AA war das ein weltweit anerkanntes, NORMALES PROBLEM: Ein Erstes, sich grossartig anfühlendes Durchatmen. Ich glaubte mich am Ziel… siehe meine beiden Blogs.

Gewichtsprobleme = arme Frauen

Ich weiss nicht weshalb, was ich weiss, dass Frauen IMMER Gewichtsprobleme haben MÜSSEN.

Ich bin Jahrzehnte mit 54 kg rumgelaufen, Grösse 36 bei meiner Körperlänge. Natürlich war ich mit meinem Aussehen NICHT zufrieden. Merke: CH-Frau ist körperlich immer eine Baustelle.

Wäre sie das nicht, könnte sie sich – oh Schreck – emanzipieren bzw. efrauzipieren, je nach Gusto. Sie hätte Zeit über Wichtigeres als ihr Gewicht nachzudenken. Sie könnte politisch aktiv werden.

Unter uns Nichtpfarrerstöchtern, GOTT möge solch ein EMANZENTUM im Jahr 21 nur eins, VERHÜTEN. – Hoffentlich hat Gott Pariserlis…. Sorry, ich denke nun mal ASSOZIATIV, kann und will mir diese, meine angeborene Denkweise nicht abgewöhnen.

Also, dann hörte ich auf mit dem Rauchen, ich hatte zwei unmündige Kinder zu betreuen und das noch LANGE. Gewichtsmässig war ich blitzschnell 64 kg schwer: Der Rauchstopp fordert seinen Tribut.

Damit konnte ich bestens leben, Kleidergrösse 38 bzw. 40, was solls.

Wieder später kamen die Psychopharmaka und ich 80 kg schwer, ohne Depressionszulage. Ich genervt: Ein Maximum von 70 kg reicht, sonst kann ich mich meiner Behinderungen wegen nicht mehr bewegen. Ich will Körperspannung und mindestens Behindertenklettern können.

Meine Reitlehrerin freut sich, dass ich aktuell um die 70 kg bin und ich darf Jowa, 17 Jahre alt, wieder reiten. Dank sei dir Gott. Gewicht ist nur relativ und dir sei es geklagt, Gewicht hat einen Einfluss auf meine Lebensqualität. Bin ich zu schwer, bin ich irgendwann reituntauglich. Bitte bewahre DU mich davor. Merke: Die gängige Limite beträgt 100 kg.

Ich weine mit Menschen, die zum Reiten zu schwer sind. Reiten können, ist mir sehr wichtig.