Exit u. a. die Not in der CH trifft auch den unnatürlichen Tod

Gut, wer dem Tod geweiht ist, wie ein This Jenny, der hat nach meiner Theologie das Recht, sein Leben abzukürzen und die letzten, je nachdem sehr qualvollen, morphiumbelasteten Monate zu umgehen. Wenn ich es bestimmen kann, möchte ich nicht in einem Morphiumnebel abtreten müssen.

Da ziehe ich definitiv einen Erstickungstod vor, der dauert zwar einige lange Minuten, aber irgendwann ist es vorbei. Der betroffene Mensch ist bei vollem Bewusstsein und tritt ab. Gestern hatte ich keine Angst, ich war zu beschäftigt. Der Schrecken und damit die Tränen kamen erst, als ich überlebt hatte.

Zunehmend treten in der CH alte Menschen mit Sterbeorganisationen ab und wenn ich die Todesanzeigen lese, dann wundere ich mich, die Gründe scheinen mir nicht in einer finalen Krankheit zu liegen.

Hier sinkt die Ethik in der CH und rein theoretisch dürfte es nicht sein, dass Menschen aus finanzieller Not abtreten müssen, weil sie nicht in Institutionen wollen, die zugegebenermassen sehr schwierig sein können, weil ihre Wohnsituation verwahrlost, weil sie sich nicht adäquat ernähren können.

Eigenartigerweise ist das langsame, qualvolle Verhungern und Verdursten in der CH legal, wird als natürlichen Tod angesehen.

Wir haben das im Frühjahr im Frienisberg miterleben müssen, ich hätte auf diese Lebenserfahrung gern verzichten können.

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