Schweiz und was nun?

Es ist gerade etwas viel. Da ist immer noch dieses Virus.

Aus mir unerklärlichen Gründen wurde auch die Schweiz von Putin überrascht.

Dann wurde wieder nicht zuerst gedacht, sondern wie schon bei Covid kamen irrationale Schnellschüsse: Nur und ausschliesslich die Ukraine war in den Medien, das grosse Opfer und dann wird es irrational, alle Russen sind schlecht.

Sanktionen waren noch nie effizient. Putin scheinen sie nicht zu interessieren, als teilweise schon gejubelt wurde, der russische Staat sei bankrott, bezahlte er Schulden.

So langsam dämmert es: Nicht alle Russen sind böse und wen genau treffen die Sanktionen und welche Folgen hat das für betroffene Regionen? Ganz schön gestern: Im Verwaltungsrat einer betroffenen Firma sitzen Russen und Ukrainer.

Für die ist es neu, wie für alle andern, dass sie nun Feinde sein sollen. Das war schon in Ex-Jugoslawien so: Vorher beherbergte dieses Land sämtliche verschiedenen Völker und Kulturen und mit grosser Ehrfurcht sprach man vom Werk Titos. Dann wurde alles anders und vielleicht irgendwann kann man wieder ein bisschen zusammen, weil das auch seine Vorteile hat.

Also hat es in der Schweiz beide Völker, Russen und Ukrainer, nix von nur „die armen Flüchtlinge“. Im Krieg gibt es Opfer auf allen Seiten. Auch russische Soldaten haben Angehörige, kein Mensch will nicht mehr leben, sich opfern fürs Vaterland.

Gerade Russinnen und Russen lehren: Wir kämpfen für unsere Freiheit und seis unter Putin, der nur verbietet, einkerkert und foltert.

Zuerst denken und dann erst plappern, stünde der Schweiz besser.

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