Kriegsverbrechen sind begangen worden

Sofort heulten westliche Regierungen los mit Schuldzuweisungen, ohne dass der juristisch korrekte Weg gegangen worden wäre:

Die Schweiz z. B. versteht sich als Rechtsstaat. Immer, wenn es zu einer Strafanklage kommt, folgt der Satz, bevor ein Urteil gesprochen wird: Es gilt die Unschuldsvermutung. Es ist wichtig, dass nicht irgendwelche Lynchjustitz übernimmt, die Emotionen so hochgehen, dass Irrationalität, leider sehr oft irgendwelche neurologischen Defekte, mit emotionaler Irrationalität beantwortet wird.

Was soll ich erzählen? Es ging im Schweizerfernsehen etwa 36 Stunden bis investigativer Journalismus sich am Tatort der Kriegsverbrechen umgesehen hatte und bestätigte, es ist so und dann folgten RATIONALE, FORENSISCH-WISSENSCHAFTLICHE GRÜNDE, warum es so ist, wie vorher geheult wurde.

Wenn der Vorwuf Kriegsverbrechen lautet, dann bitteschön nicht auf der gleichen verbrecherischen Ebene, die sich eben Kriegsverbrechen nennt.

Was ganz heikel ist, sind die von den Russen besetzten, ukrainischen Gebiete. Da waren schon jahrelange kriegerische Auseinandersetzungen. Faktisch waren die Gebiete 1. von Russland besetzt und 2. russlandtreue Ukrainer und ukrainische Russen und russische Truppen hatten dort das Sagen. Jetzt herrscht dort Bürgerkrieg. Im Westen spricht man zwar von diesen Gebieten, tut aber so, als lebten nicht Menschen seit x Jahren, was ich mal nennen würde zwischen den Fronten: Die Geschichte schreibt der Sieger, seit 2014 hiess derselbige Russland. Nun wird diese Geschichte Weitergeschrieben auf dem Kriegsfeld und ob die offizielle Armee und die Freiwilligen und und und der Ukraine sich korrekt benehmen nach internationalem Kriegsrecht, das ist nicht klar und wurde schon in den ersten Kriegstagen laut gestellt, um dannn blitzschnell zu verstummen:

Überall ist er in den Medien zu sehen und wird am Bildschirm zugeschaltet und spricht, spricht gut, wer immer diese, seine Reden schreibt ist genial, macht keine Fehler und er als Schauspieler versteht sein Talent für sein Volk einzusetzen.

Ein Krieg mit notgedrungen zwei Hauptkriegsparteien und einem Bürgerkrieg mitten drin. Alles ist weggewischt, was Europe je wollte nach dem 2. WK: sich zusammenraufen, niemals mehr gegeneinander sich aufhetzen lassen und Krieg führen.

In Ex-Jugoslawien war es ein Bürgerkrieg und jetzt ist es ein Bürger- und Bruderkrieg.

Es werden nun Berichte ausgestrahlt, wie in Jugoslawien alle zusammen friedlich lebten und eines Morgens als alle erwachten, hatte jmd. beschlossen, sie seien Feinde und fast 30 Jahre später oder schon immer die Stimme: Warum Feinde? Wir waren gern Freunde, Brüder und Schwestern, wir hatten es schön und die nun paradiesisch erscheinende, frühere Zeit ist untergegangen.

Sogar vor dem 2. WK wird das Jahrzehnt die goldenen 20er Jahre genannt. Ich kann es nicht beurteilen, ob es sich um nachträgliche Verklärung handelt oder ob es wirklich so schön war, diese Jahre zu erleben.

Der Kriegsbeginn bildet wegen dem entstandenen Wirtschaftskrieg eine Zäsur: Vorher- nachher.

Jeder wusste, dass dieses Geheule von Globalisierung und weltweiten Lieferketten genau diese Schlagseite hat, die nun offenbar wird. Ich glaube es kaum, aber tatsächlich plaudern nun x sog. Expertinnen und Experten im Radio und TV und den Zeitungen, wie wenn sie die Ersten wären, die nun zu der Erkenntnis gelangen würden. Langweilig, nur und ausschliesslich zum Gähnen.

Was ich spannend finde ist, wie nun mit den neuen Realitäten umgegangen wird und ob statt Konsumrausch und Sucht, andere Haupteigenschaften an die Oberfläche getragen werden, weil auch durch Covid z. B. die Familienlüge sowas von entlarvt wurde: Etwas mehr Authentizität und Zusammen nicht als Ritual und Heuchelei, sondern einer hilft dem andern, wir lachen zusammen frei und fröhlich und nicht: Wir lachen über euch.

Nach heutiger moderner Wissenschaft und in hundert Jahren wird die so veraltet sein, wie wir heute vergleichen mit hundert Jahre früher, sollte sich die Neurologie durchsetzen: Menschliche Gehirne sind weltweit GLEICH. Biologisch ist ein menschliches Gehirn menschlich, ganz egal, wo es „zur Welt gekommen ist“, sozial und kulturell.

Daraus sollte logisch ein ZUSAMMEN folgen mit gegenseitigem Respekt für alle menschlichen Fähigkeiten, nicht nur Vernunft, wie in der Aufklärung und nur das sog. männliche Gehirn ist gemeint. Noch immer revolutionär und so gar nicht umgesetzt, ist der Satz Jesu: 2Wenn ihr nicht werdet, wie die KINDER…..“ Was können Kinder, was Erwachsene nicht mehr können und wenn ja, warum hat genau das VORBILDCHARAKTER?

Wie kann die Kakophonie allen Wissens menschenfreunlicher werden und triagiert, dass es der ganzen Welt zum Wohle dient und nicht der Mensch nur an sich denkt und alles zerstört. Wir haben genau diese eine Welt und machen wir sie kaputt, überleben die Ameisen und Kakerlaken und alle so anpassungsfähigen Kreaturen wie die Krokodile. Völlig klar auch, die Wissenschaft wird weiterführen und nicht irgendwelche Ideologien, ganz gleich welcher Farbe. Für mich unbeantwortet die Frage der Nationen und Staatsform. Gerade der Westen, der sich per Demokratien so unendlich überlegen glaubt, feiert nun einen nationalen Kriegshelden, männlich, den Präsidenten der Ukraine.

Seine Medienauftritte sind modern, gekonnte Rhetorik gab es schon immer, die ist uralt. Mann gegen Frau und jeglicher Dualismus ist uralt und neurologisch ganz einfach. Es stellt sich die unangenehme Frage: Siegt Dualität immer?

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