Eingekesselt

In einer Stadt, die ich nicht buchstabieren kann, lautmalerisch: Marioupul, ukrainisch, sind Soldaten in einem Stahlwerk eingekesselt. Hüben und drüben Forderungen und abschlägige Antworten.

Welcher Staatsmann, Staatsfrau hat es noch nicht gelernt? Wenn manKulturen, nicht zu verwechseln mit Nationalgernzen, wenn man Kulturen ihr Land wegniemmt, sie Knall auf Fall zu Minderheiten in Feindesland macht, entsteht diese schwörende Wunde, vgl. geteiltes Deutschland.

Wie also soll das bitteschön gehen? Russland ist Russland und NICHT DIE UKRAINE.

Realpolitisch wird immer so getan, wie wenn automatisch neue Landesgrenzen dort gezogen werden, wo die Kampflinie eine neue Grenze bildet.

Geht doch bitte in all die z.B. europäischen Gebiete, die Nation wechseln mussten durch genau diese Einstellung in früheren europäischen Kriegen. Das Elsass wechselt alle paar Jahrzehnte die Staatszugehörigkeit. Gerade gehört es zu Frankreich. Das Tirol ist gerade italienisch. Die ÖsterreicherInnen scheinen den Verlust ihres Grossreiches verdaut zu haben. Die Türkei hat politische Schwierigkeiten und zerfleischt das eigene Volk.

Kriegslinien als höhere Tatsachen. Wie wäre es realpolitisch? Diese Gebiete gehören zur Ukraine und genau hier hört Russland auf. Nein, ganz Westeuropa hat keine Lust russisches Untertanengebiet zu werden. Wir beginnen aber per sofort auf unsere Welteroberungsgelüste zu verzichten und respektieren die russische Kultur.

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