Wer die Geschichte nicht kennt….

Nun, der Spruch ist alt UND STIMMT.

Was mit fehlt gerade, ist ein Hottinger für die nun vom Krieg betroffenen Gebiet. Was war es einfach und beglückend, Hottinger drei Tage über die Geographie meines Theologiestudiums berichten zu hören. Was ich an der Uni studierte, was ich als Mensch meines eigenen Perspektive, Schweiz, USA und Australien mitelebt hatte. So konnte ich zuhören und überlegen: Macht das für mich Sinn und füllt es meine Wissenslücken?

Bei der aktuellen Situation, kann ich nur auf mich zurückgreifen, auf die literarischen Klassiker, die ich verschlungen habe und das Frühwerk Solschenizyns. Wenig, wenig, grausam wenig, mir zu wenig.

Eins ist sicher: Der Westen lehrt sein Narrativ und der Osten seines. Israel ist eine wichtige Alternative:Israel ERINNERT SICH. Sobald ich wieder Büchergestelle habe, noch besser eine gute Bibliothek oder endlich so modern geworden bin, diese E-Bücher auf dem Bildschirm zu lesen, muss ich mich mit der Geschichte auseinandersetzen ab dem Untergang des Zars. Seit der Krieg angefangen hat, habe ich keine interessanten TV Sendungen mehr zur Geschichte vom Westen Europas bis zum Osten Eurasiens mehr gesehen. Diese prunkvollen Bilder mit Roben und Schlössern und im Vorbeigang lernt frau GESCHICHTE.

Schmidt, De Gaulle und Brandt Biographien als Zeitzeugen reichen nur für Westeuropa, für mehr reicht das nicht. Wenn ich Kennedys Satz:“Ich bin ein Berliner“, höre, wird mir inzwischen SCHLECHT.

Klar ist, dass in der Not des 2. WK am Schluss alle Siegermächte eine Zweckgemeinschaft bildeten: Ein Ziel und der Rest ist Privatsache. Nur scheint da kein Respekt gegenüber dem Osten bestanden oder wie ging das genau? Soches sollte ich wissen. Im Moment wird hier nichts anderes als Kriegstreiberei veranstaltet immer mit der Drohung: Wenn Gas, Öl und Elektrizität wegfallen, wird es fürs eigene Volk sehr unbequem…. Nein sowas! Wie lange ging es ganz beschaulich ohne die drei?


Schwurbler, die gibt es in der Tat: Ein Marco Rima hat schon in früheren programmen geschwurbelt. Ich hatte den Jahre vor Covid als unzumutbar empfunden.

Leider gilt das Umgekehrte auch: Soll jmd. mundtot gemacht werden, heisst es blitzschnell: Du bist ein Schwurbler. Kommt mir bekannt vor: Du bist eine Frau, du bist Feministin, du bist Bernburgerin….du bist, du bist…..immer findet sich das Totschlagargument.

Es geht nie um das, was ich bin, sondern das, was das Gegenüber will.

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