Inklusion Illusion

Da ist diese Internetzeitung, die lese ich on und off seit Jahren.

Jucken mir die Finger zu kommentieren. Gut, die Kommentare werden von Hand freigeschalten, es dauert Stunden. Jedem sein Hausrecht. Bloss warum erscheint dann in den Kommentarspalten ab und zu dier Hinweis: „Dieser Kommentar wurde gelöscht?“ Macht nicht unbedingt einen Sinn, wenn eine Redaktion zuerst liest und dann freischaltet.

Krux ist immer Thema Religion. Nirgends darf man rumnölen, aber beim Thema Religion schon. Hugo Stamm(!) als Hausautor, der darf wöchentlich ran und holt zum üblichen Rundumschlag aus und vermutlich sind einige Kommentarnicks hausgemacht. – Hat man mir hier empfohlen: Mach selbst Kommentarnicks, um die Kommentarfunktion anzuregen.

Ich hatte einige Jahre zwei Kommentierende, die beide akademisch gebildet waren und so überhaupt NICHTS BEGRIFFEN. Nichts begreifen ist ein Dauerzustand bei Erwachsenen, besonders unter akademischen PsychologInnen. In der Zeit, da diese Personen nichts wissen, aber alles besser, kann ich Sinnvolleres tun, definitiv.

Dann kommt bei der Zeitung, sie heisst Watson die optische Wüste: Für jeden Satz, den ich ausspucke, kriege ich eine Meldung: Hurra, er ist freigeschaltet und scheinbar geht der Bildschirm an die betroffene Stelle und ich finde nichts, muss suchen und suchen, da kommt ein Bewegungsproblem dazu. Spätestens jetzt begreife ich, dieses Kommentieren ist witzfrei und wer die Zeit für solche Arbeiten hat, der unterliegt einer Selektion und die ist nicht die Selektion der besten Köpfe.

Zu erwähnen ist das betroffene Land, die Schweiz: Die Intelligenz. die besten Köpfe fliegen raus. Warum kommt mir das so bekannt vor, wenn ich z.B. unsere Politik und unseren Bundesrat anschaue?!

In einem Kommentar distanzierte ich mich vom Pazifismus. DER wurde nicht veröffentlicht: Ist wohl zufällig untergegangen, hat mit Zensur so gar nichts zu tun!

Das ist ein Grund, warum in der Schweiz nicht miteinander gesprochen wird, weil gegenteilige Meinungen unerwünscht sind.

Gerade die Gegner sollte man besonders liebevoll kennen lernen: Die Fehlerquote innen- und aussenpolitisch wäre geringer und die Kriege vermeidbarer. Statt Gesamtkonzepte zu entwerfen, denken die parteien und ihre PolitikerInnen nur an die nächste Wahl.

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