Wer interessiert sich für Europa?

Heute kam die Kriegseskalation:

Die USA will es nochmals als Weltpolizist wissen, die Ukraine ist das Schlachtfeld und Russland soll so geschwächt werden, dass es nicht mehr angreifen kann.

Ich hoffe, dass sie wissen, was sie tun: Natürlich werden wir mit Kriegsnachrichten informiert und die Bilder lassen einen dünken, frau stehe mitten in den zersörten Dörfern/Städten/auf dem Land.

Trotzdem, die wirklich wichtigen Pläne und Entscheidungen werden die Geheimdienste nicht zuerst mit der Weltbevölkerung diskutieren, um sie danach umzusetzen. Die Entscheidungen müssen geheim bleiben und keiner darf zu den Medien rennen.

So fand ein Besuch aus der USA in der Ukraine statt und als er vorbei war, die Gäste ausser Landes, wurde die Öffentlichkeit informiert.

Momentan steht der deutsche Bundeskanzler gut da: Er hat durch sein Taktieren zu vermeiden versucht, dass sein Land zu einer atomaren Zielscheibe Putins wird. Der Landesvater kümmert sich um das Wohl seines Volkes.

Die USA ist weit weg, wie immer.

Frankreich, Macron, ist blitzgescheit und hellwach, mir eine Beruhigung. Ich gucke immer mit einem Auge, was Frankreich macht. Frankreich erscheint mir als Siegesmacht des 2. WK freier, als Deutschland, das erst im 1989 wiedervereint wurde. Irgendwie scheint das Russland so nah, dass es auf Zehenspitzen wandeln muss.

Gerhard Schröder, der Altbundeskanzler und Gazprom-Geschäftsmann ist eine Last: Ausgerechnet Schröder, SPD, hat zudem Harz IV eingeführt, und ist jetzt Putins Liebling. Böse Zungen sprechen von Putins grösstem Fang.

Es trennt sich nun punkto Medien die Spreu vom Weizen: Watson ist linke, seichte Unterhaltung, heute ist ein prominenter Artikel mit Suiziden /Ermordungen russischer Oligarchen und ihren Familien beschäftigt. Das ist nicht interessant, wenn Europa fürchten muss, dass Putin irgendwann auf den roten Knopf drücken könnte und es trifft garantiert Westeuropa.

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