Ukraine Blick verschieben

Man könnte denken, in der Ukraine sei gerade ein Volksfest. Von allüberall reisen irgendwelche wichtigen PolitikerInnen in das Kriegsland und erden von Selenskj empfangen, der tut so als hätte er Muse.

Man gegrüsst sich, schüttelt Hände, die Blitzlichter leuchten und fast stereotyp die kulisse, das grösste Transportflugzeug der Welt am Boden kommt jedersmal vor. Also gerade sicher scheint die Stadt Kiew nicht zu sein, wenn alle BesucherInnen stets dieselbe Route geführt werden.

So hat sich die Berichterstattung verschoben auf den eigenen Bauchnabel. man war dort, man geht dorthinoder spricht darüber, dass man es könnte und fern von den Kameras sind schlachtfeldermit massengräbern, wenn sie verlassen sind und wenn die Schlacht tobt, ich will es mir nicht vorstellen: Optimistisch gedacht, hat die Ukraine irgendwelche unterirdischen Tunnels, um für Nachschub zu sorgen wie die PalästinenserInnen. In biblischen Zeiten gab es Späher um hinter der Frontlinie des Gegners auszukundschaften,

Krieg ist immer auch list und Tücke und heroische Rettungstaten von dem Tode Geweihten. Was wirklich geschah, wird viel später erst verraten, wenn krieg herrscht, kann ein unbedachtes Wort über Leben und Tod entscheiden, geheim, geheim wir geben unser Bestes.

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