Zinnsoldaten statt Puppen

Es gab eine Vereinbarung in meiner Kindheit:ädchen wurden erzogen zu Familieninnenminister und Jungs spielten mit Zinnsoldaten und lernten die Logik des Krieges.

Offiziersuniformen stanken grässlich, unabhängig welcher Mann drin steckte. Die Verteidigung des Vaterlandes noch vor dem Morast schlimmer als der Geruchs des Schweinestalls auf dem Bauernhof der Kindheit.

Der Ausganshut verlor Spaghetti um Spaghetti als die Strategie des zweiten Weltkrieges obsolet und damit bekannt: Männer in die ausgehöhlten Berge und Frauen und Kinder zwecks Vergewaltigung im Mittelland.

Mich, bekannt mit Kuh und Stier überzeugte das nie: Ein Stier und wieviel Kühe?

Jetzt höre ich Nachrichten zum Putinkrieg, verstehe manches nicht auf Anhieb. Dann heisst es warten und nicht vergessen und mit Gewissheit kommt 2 bis 3 Wochen später des Rätsels Lösung: DER Krieg ist längst noch viel grausamer geworden. Was interessiert uns die Formulierung vor Wochen, dies sind nun die Tatsachen.

Immer noch im Bunker: Asowelitetruppe heute 200 Soldaten und Verletzte. Eine wundersame Schrumpfung: Putin lässt keine Fliege raus und aus 2500 Soldaten sind 200 gewordenen ein zwölftel der Zahl, die wochenlang genannt wurde.

Am nächsten Tag war die Zahl wieder höher. Jetzt ist Stille über dieses Thema, am 9. Mai steht Putin im Mittelpunkt.

Leider vvon Selensky keine Ergänzung zu einem geordneten Abzug der letzten Soldaten. Die Ukraine versucht, das hat sie angekündigt. Was ist möglich?

Warten, was immer geschieht, irgendwann später wird es wieder Thema.

Natürlich ist mir klar, dass Truppen eingekesselt und aufgetrieben werden. Trotzdem kann ich nicht aufhören zu fragen: Warum? Warum organisiert irgendwer die Hölle für wenige oder viele Kulturkreise oder Nationen.

Alle ziehen aus, um Ordnung zu schaffen. Was wurde besser durch Kriegshandlungen? Sie destabilisieren und es folgt das Chaos oder Schreckensherrschaft.

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