Jonny Dpp bekam mehr Recht

Die Grundsatzfrage ist doch, was gehört vor die Ohren der ganzen Welt. Einfach nicht alles, was es zu hören gibt.

Damit den Frauen die Schnauze zu. Also wenn der Mann der bessere Schauspieler ist, nimm das Ernst Frau. Und hübsch sah Jonny Depp aus, so richtig wieder auf die Reihe gebracht.

Das Rechtssystem hat sich ad absurdum geführt und findet das gut und gerecht: Wer sich besser verkaufen kann, gewinnt. Die Wahrheit sollte gewinnen, nichts anderes. Die finden JuristInnen nie raus. Die lesen oder kennen Gesetze und dann wird das eigene Mandat möglichst durchgesetzt. Hat jmd. in der Schweiz Null Chancen, kann er oder sie vorzeitig in den Strafvollzug. Dann geht es um die Frage, was hat sich zugetragen und wie hoch fällt dafür die staatliche Strafe aus.

Die Wahrheit gewinnt zufällig, diese Warnung steht schon lange im Raum. Als ic mich um die Frage der Kinder und Erwachsenen kümmerte, die verdächtig wurden nicht korrekt gewesen zu sein zu Kindern, war gerade en vogue, dass die Erwachsenen verurteilt wurden, auch unschuldig verurteilt. Das hat dann mit Recht sprechen nichts mehr zu tun.

Der Prozess von Jonny Depp auch nicht. Die Frau, weniger berühmt als er, würde struktureller Macht unterworfen. Das hat mit Macht ausspielen und nicht mit Rechtsprechung zu tun.

Ich habe nur Zusammenfassungen gehört. So wie der Prozess daher kam, hat er mich nur angewidert und das war das Thema: Die Vorverurteilung der betroffenen Frau vor jedem Gerichtsurteil. Nix von neutral, nix von irgendwas ausser einer patriarchalen Darbietung und ganz schlimm finde ich, dass viele Frauen die betroffene Frau vorverurteilten und sich nun bestätigt fühlen.

Gewalt gegen Frauen, Sucht, nun der Rückschritt, angeeckelt wendet Frau sich von solchem sog. Rechtsstaat ab. Es gilt für Frau die volle Selbsverantwortung für alles und jedes. Der Staat hilft nicht, aber draufhauen, das kann er. Um überhaupt Recht sprechen zu können, müsste das Setting so nüchtern sein, dass das „in den Medien an den Pranger stellen“ nicht vorkommen kann. Das www scheint den Westen vor sich herzutreiben, er ist ihm zu oft nicht gewachsen, er hat es so wenig reguliert, dass es u. a. grossen Schaden anrichten kann und zu wenig passiert dem Gegensteuer zu geben.

Es ist eine uralte Frage, wie, was organisieren und was bewährt sich. Es bewährt sich gar nichts, wenn Lug und Trug Oberhand gewinnen und das ist immer präsent. In solchem Kontext wird missbraucht. Das gleiche www kann zu Gutem verwendet werden, aber die hässliche Fratze gibt es auch.

Lapidar wird von einer toxischen Ehe geschrieben, sie müsse unerträglich gewesen sein. Zwei finden sich in einer solchen Situation wieder ja und dann? Genau dann nennt man das Rosenkrieg, ein Riesengaudi. Bei allem Respekt das könnten die Kirchen früher besser, ein menschlich gerechtes System gab es noch nie. Aber wer sich auf die Bibel beruft, der hascht nicht nach Showeffekten oder Quotenzahlen, der versucht zumindest seine Worte an Jesusworten zu messen. Die Einstellung ist anders, man ist sich seiner Vorläufigkeit bewusst und der Gefahr dass man irren könnte und ungerecht urteilt.

Ich glaube nicht mehr an Fortschritt. Ich glaube, dass die weltweite Macht- und Kriegsfrage nur einige Jahrzehnte und nur für privilegierte Regionen im quasi Hintergrund war, aber nur scheinbar und nur scheinbar schlummernd.Das hat mich bei der zweibändigen europäischen Frauengeschichte so beeindruckt, es gab Zeitfenster für Frauen offen und dann schliesst es sich wieder. Das Zeitfenster nie wieder Krieg in Europa hat sich geschlossen und wir sind nicht viel weiter.

Während ich hier schreibe kehrt eine Korrespondentin nach langer Arbeitszeit un den USA nach Europa zurück, Bern. Die Demokratie der USA sei instabil, weil so polarisiert. Nicht Extrême müssen gestärkt werden, sondern die Mitte, nicht polarisieren und je extremer, je lauter je besser, sondern zuhören und Respekt.

Radikalisiert ist schnell. Einmitten ist viel schwieriger und Macht teilen scheint unmöglich, ein ewiger Kampf zwei Schritte vor, eineinhalb zurück.

Vielleicht muss man lernen gegen Fake News nicht nackte Fakten, sondern gute Geschichten mit den korrekten Fakten zu stellen. Wie funktioniert die Neurologie, wie funktionieren menschliche Gehirne, beialem technischen Fortschritt, der reicht nicht. Die Menschheit darf nicht vergessen werden, den Menschen muss man mitnehmen und nicht vergessen, der Mensch ist überall Mensch.

Eine universelle Sprache hat sich nicht durchgesetzt. Aber der Denkansatz muss bleiben:Was ist das verbindende Band vom Menschen zu allen Menschen. Die sog. Vernunft der Aufklärung ist es auch nicht, das ist Ideologie.

Fortschritt zum Guten und die Verbindung von Menschen zu Menschen, so könnte es funktionieren, ein so verstandener Pluralismus, nicht wir gegen die andern, sondern Wir in unserem Sosein und die andern in ihrem Sosein. Gleiche Augenhöhe, was dem Überwinden der eigenen Angst entspricht:Wenn andere anders sind, löst das die eigene Identität nicht auf.

Sobald es ideologisch wird, dann ist es schwierig. Statt Wissen Vorurteile und dann schliesst sich die Offenheit. Ich muss suchen, ob ich dazu Bücher finde, wie kann sich die Welt, die heute so ist, wie sie ist, sich zum Guten wenden und nicht einer Teilmenschheit überlassen werden, die nur zerstört. Es gibt alle Kräfte und es ist die Verantwortung, dass menschliche Fehler nicht das letzte Wort haben.

Wenn nun Krisenherde so akkut sind wie Covid und das Ringen um die Welt acht, dann gibt es irgendwo besonnene Stimmen ganz bestimmt. Man muss sie suchen…. Wer sucht, der findet, sagt schon die Bibel.

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