Was braucht ein Mensch als Grundbedarf, um glücklich sein zu können und ab und zu etwas Luxus

Natürlich gehe ich selten einkaufen, alle Produkte in einem Laden erschlagen mich.

Also müsste man die Frage umdrehen: Was braucht ein Mensch, eine Gesellschaft ein Staat und wo beginnt der Konsumterror. Was es alles zu kaufen gibt in der Schweiz ist nicht mehr normal.

Die KonsumentInnen kaufen Apparate, die 10 mal das können, was der oder die Käuferin braucht oder will. Klar find ich das schon lange unausstehlich. Gerne schätze ich mit älteren Menschen und dann haben wir das Gaudí, die meisten können auf all die Technik gern verzichten, aber die ersten Blumen im Frühjahr, die machen immer noch viel Freude.

Ich gucke jeden Tag nach meinen Pflanzen, Topfhaltung in dem Ausmass ist neu für mich also lernen und Fehler zunehmend vermeiden.

Wenn vorne ein Insekt an einer Blüte ist, freue ich mich. Einen einzigen Schmetterling sah ich und frage mich, wie der 13 Stockwerke hochkommt und stelle mir vor, der ist an blühenden Balkon lumen hochgekommen und hat Halt gemacht, wo es ihm gefällt.

Ich habe bewusst nur einen Grundbedarf an Balkon- und Küchenpflanzen gekauft. Ich nehme auf meine schlechte Körper Erfassung Rücksicht. Wird es wieder heiss, muss die Pflanzengiesszeit kurz sein.

Dito mit Haustieren, Achtung Gesundheit.

Klar male ich, ebenso klar liegend am Boden. In der Töpferei war ich nicht. Meine Körpermitte will und kann ich noch nicht belasten und mich sitzend nach vorne beugen. Sitze ich, liege ich nach hinten, Bauch durchstrecken aber nicht zu fest. Immer noch eine Hürde irgendwann den ersten Bissen in den Mund zu stecken. Ausreden, Ausreden…….. Ein Tag zu überspringen, macht nichts. Ich bin ganz lieb zu mir ganz lange und der erste Bissen geht in den Morgenstunden runter, nicht viel aber ein Start. Geschafft: Zwei Cherrytomaten. Gemüse abwechselnd nicht kauintensiv, also keine Rüebli und ohne Sauce klappt momentan am besten. Der Startschuss muss ohne Fett und ohne Öl erfolgen. Ich hatte schon Lust auf Gekochtes, was ich war es gekocht nur gemieden habe den ganzen Tag, also wegwerfen.

Einfach iist meine Ernährung nicht. Am einfachsten ist alle Stunde ein oder zwei Löffel voll. Mit der Waage kontrolliere ich, ob ich auf Kurs bin. Den Flüssigkeitshaushalt habe ich im Griff. Immer griffbereit lactosefreie Milch, damit ich trinken kann, wenn ich abends zu müde zum Essen bin.

Ich kann meine Obdachlosigkeitmonate in Essregionen und – Gepflogenheiten einteilen und Covidhindernisse. Fazit:Geh mir aus den Augen mit Pommes und Bürger sind Fluchtessen und grusig. Jede Küche Widerstand mir nach Kürzestzeit. Und ich hatte oft Brechreiz und wie! Ich habe alle Kraft darauf verwandt, nicht brechen zu müssen, weil mich das körperlich überfordert.

Ich habe Pflichten bis über beide Ohren. Was mich freut ist an einem kleinen Ort, den frequentierte ich ganz bewusst und wenn es nur 30 Sekunden sind.


Einkaufen ist ganz einfach: Mir wird gleich schlecht, kaufe ich nicht ein. Bleiben Himbeeren, frischer Spinat, Zitronen, frische Ananas und der Rest lässt mich kalt.

Milchprodukte eckeln mich an. Zum Glück geht noch lactosefreie Milch, Raclettekäse ist Vorrat, scharfer Hartkäse.

Ich habe keine Ahnung, ob sich Mein Körper auf Alersnahrung umstellt oder die zwei Jahre Anstaltsessen einfach zu viel des Schlechten waren. Das war elementar grusig, ein Grund freiwillig zu sterben. Pastetli habe ich nie gern gehabt, vermutlich ist es mir zu fettig und zu schwer verdaulich. Maschpastetli, ich bekam lactosefreie Sauce, schon eingefüllt, Maschpastetli alle zwei Wochen, ein Grund zu gehen, wenn ich nicht mich aufgerafft hätte und die Institution verliess. So banal sich das liest, aber die Summe all solcher Nadelstiche reicht vollkommen und ein Mann im IV-Bereich zog seinen Exitus durch.

Immer wenn die grosse Diskussion lanciert wird, wegen uns Babyboomern und bauen bauen gefördert wird, denke ich:Baut, was ihr wollt. Meine Generation lässt sich euer Alteskonzept nicht bieten, weder die Zimmer, noch die Restauration, noch den Medizinbereich mit all den Ruhigstellpillen. Und die Hierarchie, dass eine junge Dumme mit 18 Jahren uns rumscheucht schon gar nicht. Der Stuss erledigt sich von selbst, weil zu teuer und nur menschenverachtend. So dumm sind nicht einmal DeutschschweizerInnen.

Die Generation meiner Eltern und etwas jünger stellt manches noch nicht in Frage, was ich längst durchschaue. Als Pfarrerin bei Beerdigungen habe ich genau zugehört und gelernt, was die Schulmedizin denkt, drine nicht nach aussen.

Cui bono? Immer nur und fast ausschliesslich zum Wohl der Geldbeutel der aktiven Schulmedizin. Es hat eine Diskussion eingesetzt, aber die Schulmedizin findet immer Schlupflöcher. Die Spitalaufenthaltevwurden, um zu sparen gekürzt. Resultat:Wildwuchs in stationären Nachspitalaufenthalten. Es wird so teurer nicht billiger. Eine Geldmaschine reduziert, ein Ersatz ist längst erfunden.

Wie kriegt irgendwer das in Griff?Ist ganz einfach:Alle die im Medizinbereich arbeiten wollen geben UPs und Blutproben ab, dann behandeln Schwerstsüchtige nicht zukünftige Schwerstsüchtige. Dank Covid wissen wir nun, wie eine flächendeckende Kontrolle geht.


Ich habe 64 Jahre Zeit gehabt, nachzudenken: Schulmedizin für Impfungen. Ansonsten nein danke. Chirurgie kann jede Medizin. Würde ich Knochen brechen, ganz klar flicken. Eine tödliche Krankheit? Schmerzen mildern und Lebensqualität.

Die Medizin, die mich am meisten überzeugt, ist die schamanische:Sie aktiviert Selbstheilungskräfte, Placeboeffekt und wo sie heimisch ist und nicht aufgesetzt, kennt sie die medizinische Wirkung der lokalen Vegetatio. Das macht Sinn. Sinnsuche habe ich in der Hinsicht hinter mir.


Am Lebensende geht es ums Sterben, Angst vor Schmerzen, weissen Mäusen an den Wänden, weil Morphium zwar wirkt, aber auch daneben unerwünschte Wirkungen hat.

Ein Leben lang könnte Loslassen geübt werden und dann kommt das Loslassen des ganzen Lebens und hatte man Kinder rutscht die nächste Generation nach. hatte man keine Kinder rutscht nicht die eigene nächste Generation nach, aber das Prinzip bleibt: Irgendwann ist irgendwie Schluss.

Meiner Meinung nach kranken hier alle Menschen, wenn sie der Angst ausgeliefert bleiben. Angst gehört zum Wachsen zur Veränderung. Bleibt die Angst, ist das ein Riesengeschäft mit genau dieser Angst.

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