Glatteis im Westen

Ich soll liegen, habe brav gegessen und will was für einfache Gemüter.

Prinz Harry und Megan sind zu den Feierlichkeiten nach London gekommen, die Queen ist entschuldigt, ihre Lieben erweisen ihr die Referenz.

Dann kommts: Polens Meinung zum Ukrainekrieg, verknüpft mit Polens Geschichte: Auch wir wurden alleine gelassen.

Das ist eine Sichtweise und evtl. entspricht sie der Mehrheit der polnischen Bevölkerung. Ich suche in meinem Gedächtnis nach Ähnlichem. Wer alles teilt die Sichtweise oder kann sie für sich reklamieren, uns wurde nicht geholfen, als wir Hilfe gebraucht hätten, der Westen blieb kalt.

Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf. Was ist innenpolitisch und was ist Aussenpolitik und wo hört alles auf, weil die Welt Politik betroffen ist, nicht als Schlachtfeld, aber ein Land meldet schon, dass seine Bevölkerung Hunger. Kein Geld, keine Nahrung und wenn es Nahrung hat, reicht das Geld nicht. Sie ist zu teuer. Das hat es immer gegeben, aber die rasant ansteigenden Zahlen, die sind neu.

Die Flüchtlingszahlen aus dem Kriegsgebiet übersteigen alle Rekorde in Bezug auf die Schnelligkeit. So schnell so viele. Immer wird mit dem 2.WK verglichen:Auch grosse Zahlen, aber niemals so schnell.

Natürlich kümmert sich der Westen um den Putinkrieg und die Kriegshilfe an die Ukraine. Aber die Folgen neben dem Schlachtfeld, das was ich Wirtschaftskrieg nenne, neben der Energiefrage elementar der Hunger, das ist momentan Putins stärkste Kriegswaffe.

Ein Land wie Polen, das ist ein Land. Afrika oder halb Afrika am Hungern. Das ist ein Kontinent.

Warum gGriff Putin am 24. 2. 22 an? Warum nicht früher, warum nicht später? Er hatte mit Sicherheit ganz viele Gründe. Einer ist klar: Die letztjährige Ernte lagert noch in der Ukraine und damit fehlt sofort Nahrung, nicht erst im kommenden Herbst oder Winter. Die letztjährige Ernte hat Putin rasch eingenommen, den Seeweg blockiert und vorläufig, hoffentlich nur vorläufig erobert.

Das ist nach allen Seiten hin nur elementare Erpressung. Alle grösseren Länder des Westens sind in ihren Landesführungen nicht zu beneiden. Ein Krieg, eine Gleichung mit viel zu vielen Unbekannten, ist ein Problem nur andiskutiert, hat es beliebig viele neue.

Putins Menschenverachtung für alles und jeden, die bringt die fast Unmöglichkeit einer Lösung. Für Putin gilt nichts mehr, er macht nur noch, was er sich ausgedacht hat. Lebten wir in früheren Zeiten, hätte er längst einen entsprechenden Beinamen bekommen.

„Was wäre, wenn Krieg wäre und keiner geht hin…“ war mal ein revolutionärer Gedanke.

„Was wäre, wenn Krieg wäre und der Softwarefehler ginge hin zum Aggressor?“

Dann käme der Krieg mal zum Stillstand.

Fast täglich, heute auch im 20 Min.: Was wäre, wenn Putin erblindet? Was wäre wenn, was wäre wenn…… Putin soll weg total unblutig und dann wird es besser.

Die Armee muss still stehen, solange die nicht steht, ein x-Beliebiger kann einen Menschen, nämlich Putin, ersetzen.

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