Wer mir wirklich zuhört, fragt nach

Der neue Anwalt hat x Verständnisfragen gestellt. Menschen, die mir nicht zuhören schneiden mir das Wort ab, ich sei zu ausschweifend.

Fakt ist, dass ich Redundanz hasse. Es war beim Predigtschreiben immer ein Kampf mit meinem inneren Schweinehund. Ich wusste, dass übers Ohr eine Sache mehrmals wiederholt werden sollte.

Ging ich selbst in einen Gottesdienst, langweilt ich mich, wenn Redundanz kam oder ganz schlimm, ein Fündlein im griechischen oder hebräischen Wörterbuch. Also kontrollierte ich meine Predigten stets darauf, ob sie erklären genug waren und nicht nur die Resultate meiner Gedankengänge beinhalteten. Ein Gedankengänge muss nachvollzogen werden können.:

Das ist die Ausgangslage un danach ging ich den Weg und einige nicht und warum nicht, muss logisch, wissenschaftlich begründbar und nachvollziehbar sein.

Jetzt bin ich durch NICHT zuhören und Verachtet werden offenbar wieder im Stenogedankentempo angelangt. Dann kommt das Optische. Ich denke in Bildern, sehe die vor mir. Wenn ich beschreiben soll, was ich sehe, gibt es ein Durcheinander durch meine optische Behinderung.

Die Frage, warum ich den Exanwalt entlassen habe, habe ich erst nach mehreren Anläufen beantworten können. Fachbegriff: Dissotiation. Ich vergesse, Namen, ich vergesse Situationen, ich vergesse alles. Der geringste Druck und ich weiss nicht mehr, wie ich heisse.

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