Grünes Mittagessen :-)

Gestern war ich unterwegs wie immer nicht in der Stadt, es war Mittag und ich hatte Lust auf einen nicht ganz vegetarischen Fitnessteller. Den fand ich auch, 300g Entrecote mit bunten Salaten.

Ich habe etwa 280gr. Fleisch gegessen und die Salate ziemlich zusammengeputzt. Weil ich immer noch viel Flüssigkeit brauche, also 6 dl, wegen dem Schlucken, blieben wenig Resten.

Das nachtessen viel relativ klein aus, selbstgebackenes Brot, getostet mit Tomatensauce und einem Ei. Wie üblich bin ich ca 2 Uhr aufgewacht und wieder eingeschlafen und um halb 6 Uhr aufwachen ist definitiv okay.

Der Zusammenhang zwischen guter Ernährung und verbessetem Schlaf ist offensichtlich. Koche ich und soll dann noch alleine auf dem Bettrand essen mangels Tisch, ist die Überforderung vollendet.

Solange keine Assistenz hier arbeitet, heisst es glasklar: Eine Mahlzeit wird auswärts eingenommen. Lohnender ist immer das Mittagessen. Da bin ich noch so fit, mich ernsthaft zu ernähren und kann Fleisch beissen. Je nach Zustand verschlucke ich mich auch an Entrecote.

Immer nur Tartare, da verschlucke ich mich nicht, geht mir auf den Wecker.

Willkommen im Vegetarierclub. Diese Diskussion ist so aufgeladen. Es gibt CPs, die fühlen sich ohne Fleisch fitter. Ich definitiv nicht. Immer nur via Kolenhydrate versuchen gut zu schlafen, macht in meinem Alter mit meiner Bewegung nur eins, dick. Das war dann auch eine unfreundliche Reaktion:Rollstuhl und du gewinnst Gewicht wie ein aufblasbarer Ballon.

Solange ich es muskulär schaffe immer Restgehfähigkeit. Sonst fürchte ich mich vor dem Gewicht und natürlich dem Muskelverlust. Der war in jeder Erschöpfungsperiode, wo ich früher gelegen bin zuvorderst dabei. Was habe ich mich auftrainiert, um dann wieder zusammenzusacken.

Heute pflege der Beine gegen Wasser mit dem Massagegerät, wenn ich Zeit hätte klettern oder reiten und die Rückenmuskulatur, die gebe ich ohne Not nicht auf. Auf die bin ich stolz.

So konzeptlos durch das Leben zu stürcheln wie die 18 Jahre Folter, nein danke. Wenn mir keiner hilft ein vernünftiges Bewegungskonzept für mich zu erstellen, ich komm nicht drum. Immer entscheidet die Niere und Verdauung: Rumzappeln oder ab ins Bett.


Gestern bin ich seit langem endlich mal nur für mich Viano gefahren. Das ist momentan das Schönste nebst meinen Pflänzchen. Die gucke ich jeden Morgen als erstes an vor oder nach dem Duschen. Der Qualitätsunterschied ist immens. Einige sind total überzüchtet, gehen ein oder knapp nicht. Wenn was endgültig scheitert wird es nur noch durch Landipflanzen ersetzt. Von beiden Buchsen, die katastrophal selbeln, weiss ich, dass sie aus der Migros kamen. Sowas brauch ich nicht nochmals.

Der Buchs ist sehr zäh, der sollte irgendwie durchkommen. Einer hat ein herbes Schicksal, der ist im Topf mit Übertopf geblieben und beim letzten Sturm rumgerollt. Jetzt habe ich ihn vor eine Wand gestellt, nützt das nichts, wirde er angebunden.

Die beiden Holzkisten bepflanzt, sind so schwer, dass sie dort bleiben, wo ich sie hingestellt habe, Auch die Beielikübel bleiben. weil Samen gesät wurden, haben die natürlich nur Triebe und noch kein Pflanzengegengewicht, Wiese sollte windtauglich sein.

Zurück zum Viano: Der Führersitz ist genial bequem. Habe ich Rückenschmerzen, kann ich mich mit den Händen wunderschön in den Sitz stossen, das entlastet die Rückenschmerzpunkte sehr angenehm. Das mache ich automatisch, eine jahrzehntelange Gewohnheit. Hätte ich kein Auto, bräuchte ich einen Massagestuhl. Das ist was anderes, aber die Autositze setze ich nun mal so ein.

Vor einem Rotlicht bin ich nie ruhig auch ohne Telefon. Rotlicht, Barriere unten und die Arbeit beginnt: Trinken, Rauchen, Rücken entlasten, oft alles zusammen. Kommt unverhofft ein Lichtwechsel, wird das Getränk notfalls zwischen die Beine geklemmt, um dann bei gerader Strecke in die Getränkehalterung zu wechseln. Spätestens jetzt begreift jeder, dass alkoholfreies Bier keine zurückbleibenden Flecken macht. Nass hat noch immer getrocknet, was solls.

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