Macht und Grenzen der Macht

Vielleicht ist es ganz gut, dass gerade so viel in Frage gestellt ist oder sich nicht bewährt hat, siehe Afghanistan und Macht der Taliban.

Die westliche Aufklärung, insbesondere Lessing mit der Ringparabel hat festgehalten, ein Gott, x Kopien im Sinn von, des Menschen Einsicht kann Kopien nicht vom Original unterscheiden.

Heutige Neurologie bzw. Oliver Sacks, hat klar erforscht, dass jeder Glaube nur und ausschliesslich im menschlichen Gehirn stattfindet. Insofern ist es spannend, welche Elemente sind universell und welche lokal.

Alle Schriften beschreiben menschliche Verhaltensweisen von nur brutal bis Selbstopferung für den andern.

Neulich fiel ein Rollstuhl hier in einen Fluss, zwei Retter sprangen hinterher, der Rollifahrer und ein Retter sind tot, der Zweite Retter konnte nicht retten, aber er überlebte. Das ist die Bandbreite: Retten wollen, sterben, retten wollen, knapp überleben.

Der Mensch, die Frau, der Mann und alles dazwischen ist fähig zu allem. Er oder sie und alles dazwischen ist weder gut noch schlecht, Mensch ist alles und es ist seine Entscheidung, was er wählt.

Die Umstände werden bemüht als Erklärung. Stimmt nicht: Miserabelste Umstände können Menschen nicht hindern, aber sie taugen als gute Ausrede.

Die Neurologie setzt Grenzen. Ich habe mit zwei nachgeburtlichen zusätzlichen Hirnverletzungen gelebt, kenne ein Zuvor und danach. Klar verschlechtert eine zusätzliche Hirnverletzung den Gesamtzustand.

Umgekehrt ist jede Neurologie begrenzt. Kein Mensch ist Roger Federer und Einstein gleichzeitig. Und der behinderdste Mensch hat immer noch ein menschliches Gehirn mit seinen Gesetzmässigkeiten und keine andere Neurologie.

Und alle Menschen, weltweit haben Gehirn, natürlich kulturell geprägt, aber es ist und bleibt menschlich und nichts anderes.

Wenn die Menschheit diese Tatsache endlich kapiert, kann sie viele gebundene Energien freisetzen für Wissenschaften und dringend anliegende Aufgaben wie Umgang mit der Schöpfung bzw. Evolution, der einen Welt, die wir haben.

Den Kampf Mensch gegen Mensch, nation gegen nation. Macht gegen Macht müssen wir neu aushandeln und dann kann der ad acta gelegt werden. Nichts ist besser als das andere. Es ist vielfältig, ein bunter Blumenstrauss zum Guten oder Schlechten und allem dazwischen.

Wer seine Gesellschaft den Drogen opfert, der wird drogisiert. Weltweit, nochmals weltweit steigen die Gesundheitskosten wegen Canabismissbrauch. Diese sog. harmlose Droge hat immense Konsequenzen. Ehrlich hinschauen zeigt Resultate, Drogenutopien enden in Fake News und Niedergang der Kulturen.

Da nützt keine Atomabschrekung mehr irgendwas, wenn keine Menschen mehr vorhanden sind, sondern nur noch legale oder illegale DrogenkonsumentInnen.

So leid es mir tut, Beherrschung der Triebe und Gefühle und Disziplin bringt was, ansonsten kommt was anderes.

Als Pfarrerin habe ich immer wohlwollend gepredigt durch Fakten und Freiwilligkeit versucht zu verändern. Seit der Obdachlosigkeit lerne ich: Fordern und wer nicht gefördert werden will, der wird glasklar in die Schranken des Gesetzes verwiesen.

Als 13. Stock in einem Hochhaus nützt es nichts, für hirnverletzte Menschen Wohlwollen zu erarbeiten. Habe ich versucht, wurde nur torpediert.

Jetzt fordere ich den Anstand, den ich sowieso zeige und fordere, dass der als Stärke und nicht Schwäche wahrgenommen werden MUSS.

ZUERST MUSS DIE MACHTFRAGE GEKLÄRT WERDEN UND DANN FOLGT EVTL: NORMALITÄT ODER GAR NICHTS. SO IST DAS HEUTE IN DER DEUTSCHSCHWEIZ UND DER STADT BERN.

Nicht am Menschen sind die schwarzen Schafe interessiert, sondern an der Machtfrage. Die präsentiert sich ganz einfach: Der 12. Stock längst pensioniert, fährt morgens um 6.30 Uhr mit Schultaxis los. Sieht ganz so aus, als ob da jmd. Zusatzverdienste brauche. Nichts Genaues weiss ich, aber mehrfach habe ich die Frau am Steuer ihres Schultaxis gesichtet.

Solche Taxis kommen bei weiten Distanzen und kleinen Kindern zum Einsatz. Ein Taxi für behinderte Kinder, nicht FussgängerInnen, ist mit Rollstuhlzeichen markiert und hat einen anderen Namen.

Die Machtfrage ist nicht durch meine Hochschulausbildung geklärt, was früher der Fall war, noch durch meine Finanzen, ich habe drei Wohneinheiten, sondern ich muss im übertragenen Sinn die Welpen unter mir so oft, wie Kleinkätzchen am Nacken fassen und davontragen, bis sie Anstand gelernt haben. Und sie sind noch so uneinsichtig, dass sie andauernd trötzeln. Grauenhaft 80 Jährige die trötzeln wie drei jährige Menschen.

Flache Hierarchie kennen die überhaupt nicht. Leben und leben lassen, vergiss es. Die müssen und wollen in die Schranken gewiesen werden. Drunter geht nichts.

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