Kiffen versus Kokain

Insofern ist die Deutschschweiz mit sich selbst im Suchtwiderspruch:

Kiffen, das habe ich in den USA eins zu ein miterlebt, als dort in den 80er Jahren gekifft wurde von der Arbeitsgruppe, wo mein erster Ex Mitglied war.

Der Kiff machte die Runde, die EuropäerIn liessen ihn aus, sprich der ursprünglich europäische Professor und Laborleiter und wir zwei aus der Schweiz.

Immer nach dem Ritual begannen alle KifferInnen zu giggeln und erlebten ihre eigene Welt. Der Professor blieb, wir konnten gehen.

Diese ultimative Langweiligkeit blieb mir in Erinnerung, kiffen, so verbreitet es war und ist, interessiert mich nicht.

Kokain ist das genaue Gegenteil: Soll leistungssteigernd sein, im PZM war es aggressiv und ultimativ beleidigend. Schreit mich irgendwer, irgendwo an, ziehe ich mich sofort zurück, mit Kokain streite ich nicht.

Dazwischen gibt es alles, was es nicht geben sollte, interessiert mich nicht die Bohne. Niemand, keiner zwingt irgendwelche Menschen illegale Drogen zu konsumieren, es gilt die Selbstverantwortung.

Immer mal bei prominenten Toten ergibt die Autopsie, dass illegale und ärztlich verschriebene das tötliche Cocktail ergaben. Habe ich selbst miterlebt in den Psychiatrien, dass Sucht mit suchtfördernden Medikamenten bekämpft wird. Das kommt selten gut, das führt noch tiefer in die Sucht und schuld ist dann zu Recht die Schulmedizin.

Kommentar verfassen