Lactoseintoleranz als Verdauungshilfe

Lactoseintoleranz ist grundsätzlich lästig und da sie bei mir Spasmen in der Verdauung auslöst, sehr schmerzhaft.

Wie bei allem, was mir die Schulmedizin angetan hat, hat man jeden Mist untersucht, aber nie die Lactoseintoleranz, obwohl ich in meiner Ahninnenreihe mit Afrika verbunden bin, wo Lactoseintoleranz gang und gäbe ist.

Logische Folge jahrzehntelange Spasmen, instinktiv nahm ich kaum noch Milchprodukte zu mir und konnte mir nicht erklären, dass es sich doch um Lactoseintoleranz handelte versus Weizenunverträglichkeit oder irgendeine ernsthafte irreversible Erkrankung: Dieser eine Schluck Milch im Frühstückskaffe sollte so verheerend sein? Ich lernte zu glauben, was ich kaum glauben konnte.

Mit der Ernährungsberatung und meiner strikten Befolgung ihrer Empfehlungen, liessen sich die Schmerzen verringern. Allein sie war nicht zufrieden und fand, ich brauche weitere Untersuchungen, irgendwas stimme nicht.

Wie Recht sie hatte: Psychopharmakas heisst die logische Antwort: Die ruinieren meinen Magen und sein Verdauungssystem nachhaltig.

Jetzt bin ich lange ohne Psychopharmakas, etwas Erholung ist feststellbar und weil mein Verdauungssystem aussetzt bei zu grosser körperlicher Erschöpfung, konsumiere ich gezielt Milchprodukte, damit ich ein Abführmittel habe, ohne Chemie zuführen zu müssen.

Mache aus einem objektiven Nachteil einen subjektiven Vorteil. Ich konsumiere nur soviel, also geringe Mengen, dass ich spasmenlos und schmerzfrei bleibe.

Seit einigen Wochen hat sich kein Verdauungsstillstand mehr eingestellt. Darauf bin ich stolz, auch wenn es mich unendlich langweil, ständig liegen zu müssen und ich sehnsüchtig auf einen vernünftigen Rollstuhl warte.

Stehi ich oder gehe ich, habe ich in der Körpermitte diese irre schmerzhafte Spannung. Erinnert an Andersons Märchen der Meerjungfrau: Sie hatte beim Gehen Schmerzen. Habe ich auch. Am schmerzhaftesten ist die Körpermitte und dann natürlich das linke, gelähmte Bein und sofort hinterher das rechte, total überlastete Bein.

Die IV findet das egal. Solange die Bewegungen abrufbar sind, ist es ihr stinkegal, welchen Preis ich für diese Bewegungen bezahlen muss. Ich könnte tot umfallen, ihr egal, sie war federführend dabei, mich auf die Beine zu foltern.

Ich bereue es, 58 geboren wored zu sein und ab dem Gründungsjahr der IV zu ihren Folteropfer zu gehören. Wäre ich früher geboren worden, hätte ich meine Bewegungen selbständig gelernt und man hätte mich nicht gefoltert, sondern mit technische Hilfsmittel zur Verfügung gestellt.

Für mein Leben ist die IV die vollendete KATASTROPHE.

Einer der führenden CP Ärzte meiner Kindheit war pädophil. Auch das völlig unter dem Radar der IV. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass mich meine Eltern beschützt haben, bis ich meine Sexualität für mich selbst entdeckte. Das rechne ich ihnen beiden sehr, sehr hoch an.

Mein Vater war ein Ehrenmann und meine Mutter so hübsch, dass sie ihre hübschen Töchter sicher ins Erwachsenenalter begleitet hat.

Ich finde es eine schweizerische Schande, dass das Thema Behinderung und Sexualität noch immer unter dem Radar bleibt. Die Not in der Behindertenszene selbst ist immens, weil sich irgendwelche männlichen, behinderten Platzhirsche erdreisten, alles zu vögeln, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Zum andern gibt es zu viele nicht behinderte Männer, die mal was Behindertes vögeln wollen. Alles nur Jagdtrophäen und nix dahinter.

Sarkasmus des Tages: Dank Kletterkünsten bin ich immer schon bei zwei zuoberst an der Kletterwand. Mich hat noch keiner erwischt und das bleibt so.

Ich kannte genau zwei Frauenärzte, mit denen ich offen über meine Sexualität reden konnte. Der Erste war ein Geheimtipp und führte den Lead, sehr verantwortungsvoll, so dass ich es mit ihm und Neurologe Corbat wagen konnte, ein zweites Kind zu haben, gegen alle andern, insbesondere Prof, der Neurologie Mumenthaler, weltberühmt, der uns CPs nur als Versuchskanninchen missbrauchete, mich inklusive.

Der zweite kam spät in mein Leben, der wollte ursprünglich Psychiater werden, hat das PZM durchschaut und wurde Frauenarzt. Bei ihm musste ich ich nicht verstellen und wir haben uns Witze erzählt und viel gelacht. Er nimmt die Menschen, wie sie sind und lässt jeden sich selbst bleiben in einer Bandbreite, die breiter ist als ger immer enger werdende,letzlich inexistente Begriff der „Normalität“.

Ansonsten tabuisiert die Schulmedizin jede Sexualität. Tabuisierung ist ein Garantieschein dafür, dass Unrecht verdeckt wird. Irgendwann fliegt die Schulmedizin auf und ihre Schande kommt an den Tag: Erste Vorboten ausgerechnet im PZM: Dort waren zwei ÄrztInnen zugegen, wenn irgendeine Untesuchung anstand, die im entferntesten delikat werden konnte. Das hat eine Geschichte dahinter, das kommt nicht von ungefähr.


Der Westen hat die Frauen systematisch entkleidet, mit der Erfindung der Pille, wurden sie zur Pfadfinderin, Allzeit bereit.

Gleichzeitig wurden die Kühe des Stiers beraubt. Was haben sich die Männer nur dabei gedacht, im Tierreich vorzuzeigen, wie nutzlos Mann ist?

Die ewige Freude über Allzeit-bereite-Frauen, dauert wenige Jahrzehnte und bereits fordern Frauen, Kinder ohne Männer haben zu können. Welche Frau braucht dieses erwachsene Kind, das sich wichtig nimmt, teuer ist, lebenslang bei guter Laune gehalten werden muss, für die Zeugung ganz weniger Nachkommen?

Mann hat sich sowas von überflüssig gemacht, da hilft kein Kinderhüten dagegen. Das braucht mehr Kreativität und weniger Egoismus.

Irgendwann geht es nicht mehr um die Befreiung der Frauen aus dem Laufgitter, sondern Frauen sind es müde, dem quengelnden Mann im Laufgitter, den Nuggi in den Mund zu stecken.

Mein erster Mann, Professor, menschlich eine Null und geizig, den habe ich 10 Jahre lang gehütet.

Meinen zweiten Mann nur noch fünf, er war alkoholkrank, wäre eine grossartige Persönlichkeit gewesen und blitzgescheit ohne Alkohol. Inzwischen hat er alkoholbedingte Wahnvorstellungen, irreversibel. Seine Überheblichkeit, nicht auf mich zu hören und mit Trinken aufzuhören mit etwas über 50 Jahren führt ihn in den Abgrund, der ihn schon verschluckt hat. Drei Tage alkoholbedingter Zusammenbruch und nichts ging mehr, aber das Gehirn ist nun irreversibel geschädigt. Das ist der Anfang vom Ende. Wie ein kleines Kind wird er nun im Altersheim gehütet, damit er keine Dummheiten macht.

Ich muss keine Verantwortung dafür übernehmen, dass ich solche Nullen gewählt habe. Meine Lebensaufgabe war und ist es, mich aus meiner Angehörigenkrankheit zu entfernen und mit Al-Anon und meinem Glauben zu befreien. Ich wurde in eine klassische Suchtfamilie geboren mit ihren unheivollen Dynamiken. Meine beiden Schwestern geben dieses Erbgut ungefiltert an die nächst Generation weiter.

Meine beiden Töchter hatten die Wahl, meinen Weg zu gehen oder zurück in die Angehörigenkrankheit. Krank zu sein, ist für beide momentan einfacher. Das ist ihre Entscheidung. Sucht ist in der Schweizergesellschaft die Normalität. Es geht soweit, dass Sedierung, permanente, als „normal“ eingefordert wird. Gute Nacht Deutschschweiz. Hoffentlich erlebe ich das nicht mehr, wenn du aufwachen musst oder zu Grunde gehst. Einen Mittelweg kenne ich nicht. Suchtkrankheit ist unerbittlich.

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