Boris Johnson geht, das schönste Geburtstagsgeschenk

Gestern musste er zurücktreten, sein Charakter passt nicht zu einem Premierminister.

Ständig sagten die Interviewten: Er lügt, er lügt, er hat gelogen.

Selbsteinsicht Null, Boris Johnson findet sich grossartig. Das hat uns GB voraus: Die EU Abgeordneten, das eigene Volk, alte Weggefährten sagen ganz laut: DER LÜGT.

Das sagt man in der Schweiz kaum laut. Kaum einer denkt, ein Sepp Blatter sei ein Ehrenmann. Aber die Walliser sind halt so.

Wenn jemand lügt und das wird laut gesagt, dann wissen alle andern LügnerInnen: 8-tung, die Schonzeit ist vorbei. Letzten Sonntag war im „Persönlich“ zu vernehmen, Lügen sei total normal.

Nein, ist es nicht. Lügen ist Sand im Getriebe, Boris Johnson hat sein Land wie Trump die USA total runtergewirtschaftet, es überschuldet und hinterlässt einen Scherbenhaufen. Was er kann, ist Kinder zeugen, lügen und jahrelang sich beliebt machen. Das Wort Charmeur viel auch. Wer so süffig durch die Jahre flutscht, muss nicht die Grösse haben, die man ihm zugetraut hat.

Warnende Stimmen wollte man im 19 nicht hören. Die hat es damals garantiert gegeben: Seine zweite Frau liess sich scheiden und er wurde als Vater eines unehelichen Kindes bekannt. Boris hätte besser über Boris lesen sollen, der wurde in der Besenkammer Vater und sitzt jetzt im Gefängnis. So kann es auch gehen.

Auch die SchweizerInnen haben genug von Lügen, ungezügelten Partys, den Oberen, die nur für sich schauen und wer badet das aus? Natürlich nicht die Reichen, sondern die Mehrheit des Volkes.

Wer soll nun den Scherbenhaufen zusammenkehren? Wenn man in guten Zeiten sich nicht mehr spürt und den Bogen nur überspannt, Covid und Putin bescheren uns gerade schlechte Zeiten, der Saldo ist noch längst nicht gemacht.

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