Erklärbärin hoch 5

Meiner „Lieblingsgemeinde“ der Zunft zu Schmieden, der bKESB, dem Stapi, dem Burgerratspräsidenten muss ich immer die Lösung des Rätsels präsentieren. Würde man sie fragen, ob der Alkoholkranke oder Jener Alkoholkranke dieselbe Krankheit haben, sie kämen nicht im entferntesten drauf:

Der alte Stapi von Bern, Tschäpat hat immer etwas tief ins Glas geschaut, er hat für Bernerverhältnisse rauschende Feste nach Bern geholt, manchmal war sein Benehmen, na halt Tschäpät. 8-tung: Weil er so vieles so wunderbar gemacht hat, hat man ihm seine alkoholischen Ausrutscher verziehen.

Die Menschen neben Tschäpät nicht Tschäpät selbst haben sich ANDERS VERHALTEN:

Mein zweiter Ex-Mann war alkoholkrank und 19 Jahre älter als ich, er war Pegeltrinker, ich behindert. Das Behindi war das Arschloch, weil jüner und behindert: Die Einstellung der nicht direkt Betroffenen ist irrational: Meine Behinderung hat überhaupt nichts mit der Alkoholkrankheit irgendeines Menschen zu tun. Ich bin jünger klar und um eine Generation wacher, weniger tabuisiert und wusste sofort: Ich muss mir helfen. Mit Kindern und ohne Geld, natürlich die Öffentlichkeit scheuend, ging ich zu Al-Anon.

Ein Mann mit Messer, dito alkoholkrank. Vorläufiges Resultat: U-Haft. Die Krankheit ist immer die Gleiche, die Einstellung der andern total anders.

Übertragen wir das mal auf ne tödliche Krebskrankheit: Im ersten Fall wird der Wunsch des Patienten beachtet, er stirbt wie er gelebt hat.

Im zweiten Fall bleibt der Kranke ohne Diagnose, die Frau wird gefoltert, er wird auf jämmerlichste Art an seiner Krankheit sterben, alkoholische Wahnvorstellungen inklusive.

3. Fall: Wieder einmal müssen wir zuschauen, die ersten Notmassnahmen sind zum Weinen.


Weil nur dumm geschwätzt wird, nur Fake News verbreitet um z. B. Alkohulsucht und andere Süchte und ich 18 Jahre in der Folterhölle war, habe ich mir angewöhnt Dauerzuschwätzen, damit ich euch NICHT ZUHÖREN MUSS. In der Tat ist es nun schwierig, mir diese gute Gewohnheit abzugewöhnen, jetzt da ihr vom Obergericht Bern das Urteil erhalten habt, dass ihr mich nie mehr foltern dürft.

Nur weil ich mich gegen euch wehren musste, habt ihr Null Ahnung, wie ich schweigen kann, so leise, dass meine ältere Tochter es nicht mitbekam, dass ich fast fünf Jahre ab 17 Uhr nur noch schwieg und auswich und nein, sie empfand es nicht als feindliche Atmosphäre. Wörtlich sgate sie mir längst erwachsen: „Wir Kinder litten nicht unter dem Alkohol, nur DU.“ Das du hat sie so betont, wie wenn es mein Fehler gewesen wäre. Das Umgekehrte ist korrekt: Die erwachsenen Probleme blieben dank meinem Eingreifen, indem ich MEIN VERHALTEN ÄNDERTE BEI MIR.

Das heisst es Verantwortung für zwei Kinder zu übernehmen. Solange ich neben den Alkoholkranken blieb, litten SIE NICHT. zur Erinnerung. Ich war 32 Jahre jung, als ich die Ehe begann. 5 Jahre später genau nacj 23 Monaten Al-Anon ging ich. Mein Alkoholkranker hatte 23 Monate Zeit, sein Leben zu ändern. Erst nach der angemessenen Wartezeit ging ich. Ein rationalerer Mensch als ich oder ein fairerer, begegnet mir nur in Al-Anon: Wer das Programm lernt und anwendet, der verändert sich. Wer nur sein Leid loswerden will, der macht die Selbsthilfegruppe kaputt oder in Aarau zu der Zeit wurde er oder sie nach dem ersten Blockieren ermahnt. Zuhören hilft soviel wie Last ablegen. Alle haben das gleiche Problem, einmalig ist Alkoholkrankheit, später immer öfters Polytoxie überhaupt nicht.

Aber tabuisiert, so tabuisiert wie anderes auch in der Spassgesellschaft mit den Schneeflöcklis, die den Babyboomer nur Luxusleben vorwerfen. Im heutigen Tierbedarf hat es mehr Spielzeug, als wir, nur bescheiden erzogen, je hatten.

Immer noch habe ich keine Wohnung, die behindertengerecht wäre. Also habe ich mir drei Katzen geholt. Was soll ich rumjammern, was alles ungerecht ist. Ich kann aus dem, was ich habe, das Beste machen. Bei Gott, auf meiner Dachterasse bewirte ich zuerst meine Katzen und nur ausnahmsweise Menschen. Menschen habe ich genügend gedient. Die letzten Jahre gehören nun mir!!! Ach ja, ich habe mir sogar eine HÄNGEMATTE GEKAUFT.

Flügerlis kenne ich nur noch vom Hören-Sagen und im Landeanflug auf Belpmoos.

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