Strafrecht schützt nur TäterInnen

Wer anklagt ist beweispflichtig. Korrekt wäre, dass jede Anklage auf Wahrheitsgehalt geprüft wird. Man darf nicht denunzieren. Lügen über andere erzählen und sich ins Fäustchen lachen, weil die Täterschaft geschützt wird.

Klassisch ist es im Tierschutz: Alle wissen es besser, als die Bauern, die gelernt habe, Tiere zu halten und in der Regel die Gesetze einhalten. Ich war bis 2004 Dorfpfarrerin. Ein modern umgebauter Bauernhof, ständig von SpaziergängerInnen belästigt mit Meldung vereinzelt ans Veterinäramt gibt auf wegen exponierter Lage.

Bauern sind um Mc Donaldsabfälle, die aus den Autos auf ihre Weiden geworfen werden nicht glücklich. Aber zerborstene Bierflaschen, Glassplitter, zerschneiden Tiere von innen her, die müssen notgeschlachtet werden.

Finde Bierflaschenwerfer! Ein Ding der Unmöglichkeit. Seit 2004 wurde es nicht besser. Die Täterschaft ist geschützt, Opfer sind alle gesetzestreuen BürgerInnen bis zu den Wasserwerfen anlässlich des Prozesses im Amtshaus Bern, weil Motorradclubs straffällig wurden und das nochmals mit Rauferei oder wie das juristisch heisst zum Amtshaus kamen.

Ich hätte nicht gelesen, dass das Konsequenzen hätte. Vor den Wasserwerfern, den Ungetümen bin ich Tage später geflohen. Überall Polizei, ich begriff nicht was los war, bis mir die Polizei den Mecano erklärte: Die Stadt Bern im Kriegszustand, das Gericht(!) tagt.

Dafür ist es wichtig, wo im Freien geraucht werden darf. Als Behindi, rauchend, um Gotteswillen, wo ist der offene Raucherecken beim SBB-Perron.

Das ist nur noch Ideologie, medienwirksam verkauft und das wahre Unrecht, was es wirklich zu ahnden, gäbe wird solange es geht unter den Teppich gekehrt, jahrzehntelang.

An der Stelle, einen unfreundlichen Gruss an Gottfried Locher, auch so ein PR-Gag, der der Sache der Reformierten nur geschadet hat. Endlich muss ich dessen Weisheiten nicht mehr in den Medien lesen. PR ist nicht Authentizität, PR Ist medienwirksam, so wirksam wie der Rattenfänger von Hameln.

Locher ist laut Wiki Bernburger und aus der evang.-ref. Kirche ausgetreten und hoffentlich aller Ämter enthoben. Der hat mit dem Katholizismus geliebäugelt. Das hat ein Geschmäckle. Er gibt sich total uneinsichtig, das ist typisch Bernburger. Bloss Uneinsichtigkeit heisst nicht ohne Fehl und Tadel. Das ist was ganz anderes.

Das ist mein Vorwurf an die Bernburger: Korrupt und korrumpiert und den falschen eben gerade nicht Vorbildern hinterherlaufend. Jahrzehntelang bejubelt. Sehr peinlich, wenn sich herausstellt, der Bejubelte ist gescheit, hat sich geschickt vernetzt und damit in eine Machtposition gebracht, die er missbrauchen kann und missbraucht hat, um dann sich sofort als Opfer zu inszenieren. Das ist Täterschaft typisch: Der Täter tut, das Opfer wehrt sich wie ich verbal. Der Täter wechselt sofort Seiten, inszeniert sich als Opfer und das wahre Opfer staunt nicht schlecht, wenn es als Täterin diffamiert wird.

Hochstrasser hat mit mir das Theologiestudium bzw. das Vikariat gemacht, der kath. Priester, der evang. Pfarrer wurde, gut im Schreiben, ab und zu hat er Bücher geschrieben.

Den kenne ich aus meiner Vikariatszeit: In Erinnerung ist er mir geblieben als sehr engagiert und sich gerne exponierend: Ein Suchender, zu Recht zumindest aus reformierter Sicht das kath. Zölibat in Frage stellte. Ob das reicht, um sich so zu exponieren? Hoffentlich nicht. Eine Zeiterscheinung in Echzeit wichtig und dann ist es irgendwann genug. Zu oft und auf zu unterschiedlichen Themen. Mit dem engen Kontakt zu Locher zeigt Hochstrasser keine Spürnase für das, was nicht stimmen kann, lange vor Straftaten, der Bereich zw. Vorbild und menschlichem Versagen und Uneinsichtigkeit: Nicht alles ist gut, was strafrechtlich irrelevant ist.

Umgekehrt die Frage: Kann ich religiöse Sozialisation wie ein Hemd abstreifen? Austreten kann jmd. keine Frage. Neueintauchen in eine andere religiöse Sozialisation?

Hochstrasser hat keinen Wiki-Artikel. Das ist sehr auffällig: Er hat x-Googleeinträge, immer vor sich hertragend zuerst kath. Priester. Das ist Vergangenheitsbewältigung und für mich als Frau uninteressant. Ich war im Jahr 89 in meinem ersten Pfarramt, Hochstrasser dito.

Als evang.-ref. Feministin interessiert mich eine Uta Ranke-Heinemann und Hochstrasser inszeniert sich und ist evtl. über Gottfried Locher gestolpert. Gut so: Der kath. Priester im evang.-ref. Vikariat, wollte uns immer belehren und ist mir schon damals auf die Nerven gegangen, weil es ein echtes Bedürfnis sein kann und ich kenne kath. Priester, die aus dem Kloster austraten, um zu heiraten. Hochstrasser war so schnell so dominant, das war sehr auffällig. Er war immer in den Medien. Wo ist seine Ehe abgeblieben? Er wollte doch heiraten und musste Geld verdienen. Er hat geheiratet, Geld verdient, Bücher geschrieben, war überall. Rechne: Zeit für Ehe? Wann bitteschön?

In unserer Vikariatsgruppe, ein junger Vater von kleinen Zwillingen, die Frau Krebs und wird bald sterben und starb. DAS war Thema. DAS hat und beschäftigt oder die junge Frau, bereits Vollwaisin seit Jahren. DAS war Thema aber nicht ein inszenierter ex-kath. Priester.

Was mich über mich ärgert, ist wem auch ich auf den Leim gegangen bin. Manche sterben sog. im Ruhm sind schnell vergessen. Qualität trennt sich von der Spreu in der Regel weltlich viel, viel später. Es braucht wertvolle Menschen fernab vom Medienrummel, die sind wichtig, die ArbeiterInnen, die Treuen. Ohne sie wäre die Menschheit längst untergegangen. Sie sterben. In der Schweiz haben sie 25 Jahre ein Grab und dann sind sie vergessen. Das sind die Wichtigen auf lange Zeit.

Unterste Zeile rechts, mein Papa, sein Foto ist auf der nächsten Seite. Wenn jmd. ihn heute noch gekannt hat, nur Lob. Das sind wichtige Menschen, leider viel zu früh gestorben.

Ich bin für weltweiten interreligiösen und nicht-religiösen Frieden: Zukunftsweisend in der Schweiz die Militärseelsorge: Religion wird jedwelcher Einfärbung ernst genommen und seelsorgerlich aufgenommen und das kunterbunte Gemisch von allen auch den Nichtreligiösen lebt im Militär zusammen mit gegenseitigem Respekt. Jetzt fehlen nur noch die Frauen und Kinder bis alle Menschen z. B. einer Naton, z. B. Schweiz so zukunftsweisend zusammenleben, aus militärischer Sicht fehlt die Zivilbevölkerung.

Religiös ist es meiner Meinung nach keine andere Aufgabe als militärisch, wirtschaftlich etc. etc..

Liebe Menschheit, friedlich und zusammen und jedEr darf anders sein und authentisch. Aus vielen Unterschieden mach eine Weltbevölkerung, die friedlich zus.lebt, jeder nach seinem Gusto, die Gesetze einhaltend und nicht missionierend. Und der Pluralismus muss endlich definieren, was Pluralismus zum Guten bzw. Missbrauch des Pluralismus ist.

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