Wie kriegt eine Katze nichts zu fressen, möglichst stressfrei?

Huch, ich musste das Gedönse zwischen meinen Öhrchen anwerfen. Also die letzte Idee war. Alle Türen bleiben offen, bevor ich schlafe, Fressnapf in die geschlossene Küche.

Ab 2 Uhr war ich wach. Gegen Morgen haben mich die drei fast gefressen, es könnte sich um Nicht-Liebe handeln, wenn sie mich so zum Fressen gern hatten.

Heute nehme ich Eli mit als Begleitung: Mein heimlicher Wunsch. Wenn sie ohne Stress Tierarztluft schnuppern kann, verbindet sie den Ort nicht nur mit Schmerzen.

Also Eli hat schon ds Gstältli an, falls der Katzenkorb beim Tierarzt bleibt. Der Rest ist easy; Rein zufällig habe ich mit Eli die Leine schon einmal ausser Haus geübt: Ein Tuch auf den Fordersitz, das Gstältli kommt an ein Zwischenstück, reissfest für 20 kg Hunde und gut ist.

Eli miaut nicht zu Autofahrten bisher. Geübt haben wir es nicht. Habe ich keine WoWas zur Verfügung, wohin sollte ich mit meinen Büsis gehen?

Beim WoWa maximal vier Katzen, damit sie an der langen Leine rauskönnen. Mit zwei habe ich schon geübt, dass sie sich nicht zusammenstricken mit ihren Leinen.

Das ist lustig: „Liebes Büsi komm hierhin, dorthin, ich hebe dich, um dich zu entwirren.“ Wer Büsis hat, sollte Übung haben im Entwirren von Wollknäueln und die entsprechende Geduld.


Ich krieg ne Meise: Sämi sass eben auf der Brüstung der Dachterasse: Höchste Zeit, dass die Grossen allesamt gechiped werden, das Abrufen im Ernstfall, Tipp Parfait geübt wird und dann kommen zumindest die Frauen mit Pille nachst raus. Ob ich den Sämi-Ferdinand rauslasse, muss ich noch im www studieren: Die Katze, die er wird besteigen dürfen muss mindestens ein Jahr alt sein.

Dieser Tage wieder so ein Aufruf, nicht privat zu züchten. Remember: Oberbottigen gibt mir nicht eine einzige Katze, weil ich so geistig strutzdumm bin. Mit solchen Tierheimen, die jedes Tier irgendwo aus Europa anschleppen und gefühlsdusselig verscherbeln wollen nur mit ihrer ideologie, habe ich Null verbarmen. Die armen, gebeutelten Tiere wären mit dem Tod ERLÖST. Des Menschen Gier über die Welt zu HERRSCHEN, MACHT VOR KEINEM TIERHEIM HALT, AUCH NICHT VOR OBERBOTTIGEN.

Die Entfremdung des Menschen von jeder Rationalität wird durch die zu erwartende Rezession gesund geschrumpft: Wer will dann noch traumatisierte Tiere aus fernen Ländern um sog. „GUTE WERKE“ zu tun? Man kann Menschen jedes Gefühl verklickern: Rettet die armen Strassenhunde, bei den Katzen sind es vermutlich erfundene, grausamste Schicksale. Spix war so eine Katze, von einem vergammelten Schweizerbauernhof, der habe ich treu geholfen.

Normale Katzen sind dagegen easy und Freude pur.


Eli kriegt auch Erstversorgung und Chip. Dann können die Frauen zu FreigängerInnen erzogen werden. Endlich geht es vorwärts.

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