In dubio pro reo

In schweizer Gerichten wird nicht die Wahrheit gesucht, sondern im Zweifelsfalle für den Angeklagten entschieden.

Wenn Aussage gegen Aussage steht, dann ist das eine klassische Pattsituation, in dubio pro reo.

Die USA versucht mit Lügendetektoren, eine Art Wahrheitsfindung zu betreiben. Das kann man gut oder schlecht finden, vermutlich ist es zu wenig genau, immerhin ist vom Ansatz her drin, dass es um Wahrheit ginge und wie findet ein Gericht die heraus, wenn evtl.beide Seiten lügen?

Gerichte müssen Wege finden früher oder später Wahrheitsfindung zu betreiben, dieses in dubio pro reo ist patriarchal und gerade für Frauen, die in der Schweiz in häuslicher Situation alle zwei Wochen eine Tote zu beklagen haben, nur noch eins, unaushaltbar.

Man könnte auch in dubio für die Opfer entscheiden, weil alle 14Tage in der Schweiz eine weibliche Leiche, manchmal sogar mit toten Kindern, spricht eine überdeutliche Sprache: Sehr gefählich ist es für Frauen in der Schweiz irgendwelche männlichen Beziehungen zu haben, Ehemänner, Freunde, Lebenspartner, Ex-Ehemänner, Ex-Lebenspartner, Ex-Irgendwas. Solche Ex-Beziehungen können so rachsüchtig sein, dass sie alles tun, auch Frauen und Kinder töten. Dann ist jede Hilfe zu spät und vorher gilt: In dubio pro reo, die Wahrheit hat innerhalb des Wohnraums der Familie stattgefunden. Die Wahrheit, die gab es und gibt es.

Meine einschlägigen Erfahrungen in dieser Sache: Achsbruch desFrauenautos in den USA,ich war schwanger, niemand reagierte in entferntesten, auch meine Eltern nicht. Da begriff ich ganz elementar, wie wertlos ein Frauenleben ist. Da habe zumindest ich VERSTANDEN.

Zweite Ehe, Alkoholkrankheit, ich ging zur Angehörigen Selbsthilfegruppe, heute hat der damalsAlkoholkranke von Alkoholmissbrauch einen Gehirnschaden erlitten, trinkt nicht mehr und behauptet steif und fest, er habe KEIN ALKOHOLPROBLEM.

Zweimal in dubio pro reo. Will bzw. wollte ich mein Leben und das meiner Kinder retten, bin ich allein erziehend geworden. Solche Irrationalität dieser beiden Männer kann haben, wer will. Ich wollte sie nicht. Ich bekam Null Schutz, die Schweiz, als Staat, fördert in jedem Restaurant Bierausschank. Ich war einen grossen Teil des letzten Winters in Restaurants um Wärme zu erhaschen. Wenn die Sauferei begann, ging ich ins ungeheizte Auto. Es gibt Männerun vereinzelte Frauen, die geben sich jeden Abend die Kante.

Solch ein Staat soll mich beeindrucken? Gewiss nicht mehr.

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