Alter Frau hat Kind getötet gilt als schuldunfähig

Dieses Urteil stützt such natürlich auf psychiatrische Gutachten und ist geltende Gesetzgebung.

Im Wahn soll sie gehandelt haben. Durch alle psychische Erkrankung hindurch, hat sie tagelang ihren zukünftigen Tatort erkundet. Das zeigt, dass sie trotz allem planen konnte.

Sie ging bewaffnet auf einen 7 Jährigen Schüler los, der als Letzter aus der Schule kam. Das sind gleich drei sehr rationale Entscheidungen: Sie ist einem 7 Jährigen körperlich massiv überlegen, sie ist bewaffnet und nimmt den letzten Schüler, der alleine ist.

Das habe ich festgestellt, wenn ich als körperlich Schwächste im Psychosehaus geschlagen wurde: Um angeblich nicht zu wissen, was sie tun, diese armen PsychiatriepatientInnen, gehen die erstaunlich RATIONAL VOR.

Der kleine Junge war kein Zufallsopfer insofern als es nicht um ein Beziehungdelikt ging, die Frau kannte den Jungen nicht, aber er war sorgfältig ausgesucht punkto seine körperliche Schwäche.

Ich hoffe, dass die Neurologie bald mehr herausfindet, was genau in menschlichen Gehirnen vor sich geht. Wann entgleisen sie und welche Entgleisungen sind gefährlich. Der Staat ist zu dumm dazu: Diese Frau war in psychiatrischer Behandlung, wurde nicht einmal sediert und lebte nicht in einer Institution, sie galt als Querulantin.

Das kann was damit zu tun haben, dass die Moderne sehr viele Rituale abgeschafft hat, wo alle zugegen waren auch die Querulanten der Familie. Sonntags ging man in die Kirche, was hat eine alte Querulantin für Gewohnheiten, wer spricht überhaupt mit ihr, die Behörden hätten sie ignoriert, niemand hat Zeit, schon gar nicht für mühsame Menschen.

Umgekehrt in einem meiner Dörfer, wo ich Pfarrerin war, guckt eine Gruppe alter Frauen zueinander, eine ist dement und ja, es ist mühsam, wenn sie fortlaufend vergisst, dass sie eben angerufen hat. Wo einander Helfen dazu gehört, können gewisse Mühsamkeiten aufgefangen werden. Bloss helfen immer die Gleichen und die es besser hatten im Leben, sind erstaunt, dass sie auch alt und evtl. dement werden.

Bei solchen Vorkommnissen wie eingangs beschrieben, stellt sich die Frage, ob das statistisch so immer mal vorkommt oder neu ist und irgendwelchen Veränderungen zuzuschreiben oder nur ein Einzelfall, eine einzige Neurologie, der nicht verhindert werden kann.

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