UNO-Behindertenkonvention

Sie wird mangelhaft umgesetzt, darüber gibt es einen Konsens selbst von der offiziellen Schweiz. Bloss das ist total egal, eine Kontrollinstanz fehlt, die UNO selbst kann die mangelnde Umsetzung kritisieren, was ohne Konsequenzen für die Schweiz bleibt.

Was wird diskutiert? Also die Zugänglichkeit von Bauten, von ÖVs. Vor wenigen Tagen, die SBB kümmert sich nicht drum, lädt nicht einmal Behinderten- Dachorganisationen ein punkto Bauten und Rollmaterial.

Obwohl bis Ende diesen Jahres die Bahnhöfe umgebaut sein müssten der SBB, ist das nicht gemacht. Konsequenzen hat das klar für Behinderte:

Will ich auf den Zug und z.B. 1. Klasse fahren, muss ich mich am Abend vorher(!) informieren, ob ich mit Elektrorolli überhaupt in die 1. Klasse komme, WELCHE ZUGSKOMPOSITION WIRD AN GENAU DEM TAG EINGESETZT?

Na, dann mal viel Spass mit REIZÜBERFLUTUNG. Wenn ich was unternehmen will, dann kann ich gleich im Bett bleiben, bevor ich je ankomme, bin ich nudelfertig.

Teilhabe am sozialen Leben heisst nicht nachts im Viano auf Strassen rumfahren. Nachts ist es ruhig in der Regel, gerade werden zu Unzeiten Autounfälle auf Autobahnen gemeldet, einige Male hintereinander in der Waadt: 2 oder 3 Uhr morgens, letzten Winter war ich um diese Zeit oft unterwegs, weit und breit allein. Da kann man keinen Unfall bauen, ausser man fährt mit dem Auto z.B. in eine Baustelle. Ein Unfall braucht in der Regel ein zweites Auto, das muss es zuerst GEBEN!

Immer noch das Elementarste unerledigt: Zugang körperlich, im Rollstuhl, soziale Teilhabe, von Rechtsweg nicht ausgeschlossen, sprich Behinderte haben KEINE ANWÄLTINNEN, etc. etc. immer das Übliche.

Die Einstellung der Gesellschaft: Hör- und Sehbehinderung wird als nicht so schlimm wahrgenommen punkto Ausschluss aus der Gesellschaft, was voll logisch ist, weil Brillen, also leichtere Sehkorrekturen eine alltägliche Erfahrung ist und irgendein Opa hat ein Hörgerät, der konnte früher gut hören.

Alles, was das Gehirn betrifft ist am schlimmsten: Psychische Behinderung ist Spitzenreiterin punkto Diskriminierung und dann kommt sofort geistg behindert.

Ich baue inzwischen im öffentlichen Leben eine Wand auf zwischen mir und Unbekannten: Geistig Behinderte werden weniger angeschrien, also verschwindet meine Normalstimme und die Spastizität nimmt automatisch zu. Funktioniert besten und wegschauen, nicht normaler Augenkontakt und nur so, werde ich zumindest in der Situation dann in Ruhe gelassen.

Ansonsten bin ich frei zum Abschuss: Ich geh doch nicht in eine Autohaus in der Formation. Ja dann habe ich den Dreck, ich darf mich für blöd verkaufen lassen, anschreien lassen, immer beliebt, ich könne nicht Auto fahren und der das behauptet ist jünger als ich meine Fahrprüfung habe. Es ist eine kulturelle Frage, in Deutschland wird man nicht hinterrücks abgesägt, den Deutschen ist es egal, wer im Auto sitzt, die wollen das Geschäft machen.

Der die das, vor allem diese woke Einstellung, die will kein Geschäft, aber ihre Meinung transportiert sehen. Irrwitz: Die finden sich originell: Nein, ihre Meinung habe ich zumindest in ihren Augen noch NIE, GAR, GAR NIE GEHÖRT! Sie helfen immer in ihren Augen MIR EINEN BESSEREN MENSCH ZU WERDEN!

Meine Antwort nach dem Vorfall gestern: Wer alles schluckt, der richtet die Fremdagression, also die von aussen gegen sich selbst, das ist noch mehr gesundheitsschädigend.

„Sehr geehrte Damen und Herren

Ehrlichkeit wäre ehrlicher:

Wiederholen wir heute Morgen: Ich wünsche Herrn S. nicht als Verkäufer, weil er mich bei jedem zweiten Satz beleidigt.

Ich werde dann warten gelassen, um mir mitzuteilen in der grossen Verkaufshalle, ich sei unerwünscht. Aus der Sicht dieses Herrn ein pfleglicher Umgang mit Kundschaft.

Wenn ich mich in Mail beklage, hat das nie diese Öffentlichkeit.

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Man mache es wie dieser letzte Angestellte, behaupte ich sei nicht behindert. Was glaubt er, woher er sein soziales Verhalten nimmt? Garantiert nicht aus dem Herzorgan, sondern aus Hirnzellen. Schade, kann man ihm die nicht für einige Stunden oder Tage, ruhen lassen und dann merkt auch er sofort, wie bescheiden das ist, LEISTUNGSAUSFÄLLE ZU HABEN. Echt ungut.

Merke: Hirnverletzungen können ihre Leistungsausfälle benennen, aber nicht KORRIGIEREN.

Merke weiter: BEHINDERUNGEN SIND KEIN WUNSCHKONZERT, auch nicht sämtlicher Verkäufer Ihrer Firma.

Mit Herrn L. gings, da blieb ich ruhig mit den zwei Verkäufern überhaupt nicht. Also wer von uns dreien ist behindert? Ich oder ich?

Freundlichste Grüsse es gibt andere Autohäuser und ich gedenke nicht im entfernstesten ständig eine Hilfsperson im Umgang mit Autos auf die Beine stellen zu müssen, weil nicht meine Ehre durch meine Behinderung beleidigt ist, aber Ihre. Sie können weglaufen, ich nicht. Ich muss das vom ersten bis zum letzten Atemzug AUSHALTEN:

DAS IST DIE WAHRHEIT.

Freundliche Grüsse, nie wieder.

Sämtliche Autogaragen werden nun einer Tauglichkeitsprüfung unterworfen, bieten lassen muss ich mir das überhaupt nicht: Mein Verhalten ist korrekt, ich BIN BEHINDERT.

Pfarrerin D. J. v. Graffenried“

Weil die Einstellung der Gesellschaft nicht korrekt ist, kommen wir laufend unter die Räder: Da werden GENERATIONEN VERHEIZT VON BEHINDERTEN. Wenn wir hier endlich abgesenkte Trottoirs haben und selbständig in einen Zug einsteigen können, ist evtl. ein Präsident oder eine Präsidentin in irgendeiner Demokratie längst BEHINDERT UND NIEMANDEN STÖRTS, weil Behinderte sind 20% der Gesellschaft.

Momentan immer nur der erste Schritt: Konfrontation mit dem Fehlverhalten, also Spiegelung. Weil Einsicht nicht zu erwarten ist, muss ich mein Territorium so verteidigen, dass ICH IN RUHE GELASSEN WERDE. Mehr ist im Jahr 2023 ff in der Deutschschweiz NICHT ZU ERREICHEN.

Ein Auto kann ich easy in Deutschland kaufen. Dort sind sie sowieso billiger. Das rechnet sich, ist natürlich ein irrwitziger Aufwand. DAS ist das Problem.

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