Dina probt den Aufstand

Freigang ist gestrichen. Niemand miaut vor der Dachterrassentüre, was ich erwartet hatte.

Nun lüfte ich via Balkontüre und sitze wie der Erzengel davor. Dina lugt raus, ich weise sie zurecht und sie geht in die Wohnung. Kommt sie wenig später wieder und reagiert nicht mehr auf meine Worte, ist draussen.

Ruhig bleiben, einen Plan fassen. Wie sie wieder drinnen ist, zische ich sie nach Katzenart an. Das mache ich sehr selten. Dina versteht die Höchststrafe. Ich konnte sie nicht mit Fressen locken, sie haben alle versteckte Belohnungen gesucht, bis sie satt waren. In der Regel ist das das Einfachste: Liebe Katze, ich habe was, was du viiieeeel lieber willst. Dann muss ich logischerweise loben, weil sie selbst(!) zurück gekommen ist.

Sie zieht Leine, bis zu ihrem nächsten Gedanken oder Hunger bin ich Luft für sie. Meistens stehen diese Katzen an zweiter Stelle, wenn sie gestreichelt werden wollen. Irgendwie: Du darfst gnädigstens mein Fell streicheln, ich deine Katze, kenne dich gerade nicht!

Ich frage mich, ob Katzen aus ihrer Sicht BesitzerInnen haben. Ich vermute manchmal und manchmal nicht. Also Eli anerkennt, dass ich sie pflege, das ist für sie i. O.

Danach legt sich der Sturm im Wasserglas und es wird gespielt und getobt.

„Sie haben Ihre Katze wieder“, ….

…werde ich angesprochen.

Das Geheimnis, wie man in einen solchen Block korrekt über Nachbars informiert sein kann, bleibt mir verborgen.

Meistens sind meine Tagespensen an zu erledigenden Arbeiten höher, als ich im besten Fall bewältigen kann. Nachbars möge das Leben freundlich gesinnt sein und so lange keine Ambulanz vorfährt, ist alles i. O. Weiter reicht meine Energie nicht.

Ich könnte nicht mit Sicherheit sagen, wie viele Tiere hier wohnen, ob jmd. Freude an Fischen hat oder Ziervögel züchtet. Hoffentlich nichts Giftiges: Irgendwelche Skorpione oder Klapperschlangen, die dürfen von mir aus frei in der Wüste vorkommen.

Was ich vermisse sind Roadrunner und Tumbleweeds. Beides mag ich sehr. Mich fasziniert die Bewegung.

Eli macht das gut

Momentan ist sie noch ruhig, normal ist sie die quierligste Katze.

Ich kann ihr den Halskragen abnehmen. Diese Technik hat Fortschritte gemacht punkto Handhabung. Früher musste ich ein Lätschli machen und selbst die Kragengrösse bestimmen, je nachdem wie das Lätschli rauskam. Heute sind das vorgestanzte Löcher mit drein passenden Verschlüssen.

Elis erste Mahlzeit ohne Kragen, so wird ihre Versorgung leichter. Sie blieb ruhig, während ich den Kragen entfernte und danach wieder zuknöpfte. Eli hat einen Verstand, den haben die beiden Bauernhofkatzen nicht.

Dina zischt immer noch Elis Kragen an. Das Dingelääri ist ihr suspekt.

Sämi hat es auf Elis Tragtasche geschafft. Er beginnt den Kontakt zu suchen, hat sich damit abgefunden, dass was anders ist.

Jede Katze hat ihren Charakter und der ist, wie er ist. Jede ist irgendwo super und irgendwo braucht sie Hilfe.

Diese Katzenhaushaltung macht Spass.

Dina und Sämi haben sogar gestern Elis Hinterlassenschaft zu bedeckt, die stank gewaltig. Als ich nach dem Sichern von Eli zurückkam, war alles bereits ordentlich. Ich hab das Zeugs trotzdem aus der Wohnung entfernt. Aber es war faszinierend zu lernen, dass alle nach bester Möglichkeit helfen.

Eben haben mich Sämi und Dina gelehrt, wie einfach sich der Lazarettkäfig reinigen lässt: Nix Schüfeli Bäseli, Wassereimer und Lumpe, der Boden lässt sich rausziehen und wandert in die Badewanne.

Dieser Käfig ist die Lösung für die Dachterrasse: Sowas kann ich mir relativ billig kaufen und Schatten spenden 200kg Holzscheiter, die schon auf der Dachterrasse sind. Wort des Jahres: NICHT SCHLEPPEN, WEIL SCHLEPPEN SCHON ERLEDIGT!!!

Wenn ich den Käfig nicht im Boden verankern muss, kann der wandern: Jurablick, lieber Alpen oder zur Abwechslung Sehnsucht nach dem Genfersee?

Finde ich super, erspart mir schlappe 2000.- SFr. und meinen Katzen Langeweile!


Ich mache das gut: Es gab Fisch zum Hauptfrühstück, Eli hat ewig gefressen. Danach hat sie sich rundum versäubert und ich habe sofort weggemacht, dass sie nicht scharren muss. Sie ist nun wie in einem katzensicheren Laufgitter, weil ich Mensch bin, habe ich Frotteetüechli reingelegt, damit Eli weich liegen kann.

Der Tag kann beginnen aus Katzensicht.

Katzenchaos

Frühmorgens habe ich Elis Lazarett geholt und überirdisch reingeschleppt unter den Augen eines Velostandsarbeiters, der seelenruhig zugeguckt hat, wie ich mich abmühe und sein Kollege arbeitet. Warum an jeder Baustelle irgendwer rumsteht, hoffentlich ist das der Überblicksmann.

Natürlich hat der mich angefeixt, ich müsse den Z4 sofort umparken. De facto war ich schon verspätet und der Zügelwagen, den er nach 8 Uhr morgens erwartet hat, könnte man denken, was nicht allen gegeben ist, muss zuerst eine Wohnung EINLADEN, dann die Distanz zurücklegen und dann erst fährt der am neuen Wohnort vor!

Natürlich habe ich nicht umgeparkt und war weg, bevor irgendein Umzugswagen im entferntesten am Horizont aufgetaucht ist. – Aber motzen und Behinderte rumhetzen, ist eine gängige Sportart. Nun, das hat sich bis zu Unsereins rumgesprochen und ich laufe keinen Schritt, nur weil ein 20 Jähriger keinen Denkapparat hat.

Also ein Elefant war bei der Hauszufahrt, bloss einer der LIEGENSCHAFTSVERWALTUNG und die rühre ich nicht mit dem Stöckchen an.

Der Herr J. war am Hausflur putzen, irgendwie war der OHNE WORTE UND ICH HABE IHN WIE LUFT BEHANDELT, BERNBURGERLICHE MAXIMALSTRAFE. AUF DAUER SEHR WIRKSAM. Erst jetzt ist dem das Licht aufgegangen, dass er eine Straftat begangen hat, sein Kopf war gesenkt. Das hat eine gefühlte EWIGKEIT GEDAUERT.


Jetzt sind alle zuhause, Eli findet den Stehkragen unter aller Kanone und gibt das kund. Ich habe sie nun in der Stofftragetasche für Rottweiler(!) oder Pitbulls(!)* gelegt. Die ist weich und eignet sich nicht wie der Gitterkäfig, um vermeintlich diesen Eckelkragen abzustreifen. Rinnt Eli, wechsle ich die Textilien, davon habe ich genug. Das mit Katzenklo auf so engem Raum sehe ich nicht, wie ich das bewegungstechnisch schaffe. Und zum Essen muss sie unter meiner Aufsicht raus. Springen ist absolut VERBOTEN.


15 Uhr: Elis Pupillen haben sich normalisiert, jetzt ist sie ruhig, wie es eigentlich zu erwarten war, Schmerzmittel bekommt sie morgen.Die Bewegungstechnik, die mir empfohlen wurde, lkeuchtet ein: Katze in Frotteetuch wickel und Medizin abgeben. Eine eingewickelte Katze rennt mir nicht davon und sie ist freundlich gezwungen zu warten.

Wenn Menschen freundlich sind, kriege ich SOFORTHILFE.

Wenn Menschen unfreundlich sind, kriegen sie situativ eine Strafpredigt. Lauwarm gibt es nicht und Fragen wollen Behindertenfeindlichkeit verdunkeln und Aufklärung bekommen viele ungefragt vor ihrem eigenen Tod. Nur dann ist es zu spät, um Wesentliches zu verändern. EgozentrikerInnen gehen als solche in den Tod und Pflege macht einen weiten Bogen um solche Mitmenschen, die ihr Leben lang Gegenmenschen waren.


Diese Softhundebox kann ich mit Eli drin ganz einfach drehen, in ein anderes Zimmer tragen, die ist echt super, natürlich total auf meine Bewegungen angepasst. Ich habe sie ausgewählt und gekauft.

Der Witz dabei ist, was weich ist, macht mir an den Beinen keine blauen Flecken. Ich weiss nie, woher ich diesen oder jenen blauen Flecken habe an allen Extremitäten. Werde ich noch immer oft gefragt, wie wenn ich drei jährig wäre. Was denken sich Menschen eigentlich bei solchen Stussfragen? Es gibt DUMME FRAGEN UND VIELE: Ich bin keine Schallplatte mit Sprung für lange 64 Jahre!

Es wird für Eli etwas weniger langweilig, wenn sie andere Blickwinkel hat, andere Gerüche etc.


Mit ihrenm Superkragen fällt jeder Wassernapf um, also haben wir einen Kompromiss geschlossen: Küchenboden, Wasserlache.

Ich bin im Alter, in dem ich mich frage, wie ich das früher gemanaged habe, Pfarramt, Kinder, Haustiere, auch solche Tierkragen und es ging und ging und ging. Heute gehts 15 Mal langsamer und kompliziert und mit 5 bis10 Versuchen und dann klappts. Heisst alt sein, dass es nicht mehr auf Anhieb klappt?

Besserung in Sicht: Eli lebt in der Stoffbox und hat im Käfig, WC Box, bereits ihr grosses Geschäft gemacht. Die Stoffbox ist nun auf meinem Bett und Eli ist zufrieden. Sämi und Dina sind vom Bett ins Wohnzimmer gegangen, der Diktator und seine Schwester. Sämi scheint mit Schwester und anderer Katze momentan irgendwie zwischen den Stühlen zu sitzen. Vielleicht kommt langsam in seinem Kopf an, dass er Bruder ist und bleibt, aber Deckkater ist er nicht mehr. Armer Sämi, verfrühte Midlifecrisis.

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……* Das ist ein Insiderwitz: Weil im Winter in den Viano eingebrochen wurde, wollte ich zuerst einen Famillienwachhund, der mit mir im Viano hätte reisen können und solche Notleidende verbellen, bevor sie mir die Vianoscheibe zerschlagen.

Der Ausschuss hat dann behauptet, ich hätte einen Kampfhund angeschafft, de facto hatte ich drei Katzenbabies in die Wohnung geschleppt. DIESE LÜGE HAT SICH IN WINDESEILE VERBREITET, ICH HÄTTE BLUTLECKENDE HUNDE.

Sämi kastriert, besteigt seine Schwester Dina

In Sämis Neurologie ist seine Kastration noch nicht angekommen, er hat eben vor meinen Augen Dina zweifach bestiegen.

Sie hat sich verhalten, wie es alle Weibchen machen, wenn SIE NICHT WOLLEN. Sie ist blitzartig in eine Höhle eines Katzenbaumes entschwunden.

Was ich von Zweibeinern auch kenne, ER will das „nein“ nicht akzeptieren. Dafür gibt es Zimmertüren, bis ER sich wieder abgekühlt hat.

Biologisch wäre es interessant die Funktionsweise der Männlichkeit zu kennen: Was unterscheidet einen Mann von einem kastrierten Kater punkto Sexualverhalten?

In aller Liebe Sämi, DAS ist meine Trompete und ich blase dir ein Weihnachtsliedchen.

Elis chirurgische Diagnose

Nicht die Gelenkpfanne ist kaputt sondern mindestens ein Bänderriss oder mehr.

Weichteile werden auf einem Röntgen nicht abgebildet, das ist uns allen klar. Also muss er unter der OP schauen, was er antrifft.

Er hat nicht geblufft, was mir wichtig ist, er hat vernünftige Medizin gesprochen.

So von Mann zu Frau fand er, Eli könne jederzeit Junge haben, wenn sie alt genug ist. Also dort liegt kein Problem vor und wenn er es so operieren kann, wie er denkt, was er vorfinden wird, findet er, alles komme i. O.

Er nimmt selbstverständlich auf mich Rücksicht und ich muss nicht voll Stress antraben und Eli bei der erstbesten Sekunde holen, wenn sie nicht mehr überwacht werden muss.

So schöööööön, ich darf ich sein und nicht nur Katzentermine haben!


Um 17 Uhr kommt ein Tel. Eli hat die Operation gut überstanden, Einzelheiten sind nicht bekannt, der Gelenkkopf blieb erhalten, dasist die bessere Variante, will wohl heissen, dass wenn sienun die Rekonvaleszenzzeit einhalten kann, alles gut wird.

Jetzt kann sie zwei Nächte und einen Tag beobachtet werden, was ich gut finde. Dann übernehme ich die Pflege und weiss schon, wie gross ihr Ruhebedürfniss wird bzw. wieviel Sozialkontakt sie braucht. Sie jammert nicht, was ich weiss, aber leider, leider springt sie bevor ich sie raufheben kann, Dina hat jeweils gewartet. Dina hat blitzschnell begriffen, dass sie rauf- und runtergehoben wird.

Eli werde ich die Möglichkeit zum Springen unterbinden müssen. Das heisst mehr Spielzeit am BODEN!

Sämi der Doktor und Diktator

Aus Katzensicht haben die drei hier ihr Revier. Wer Futter und Miete zahlt, ist ihnen völlig egal, jedes Revier ist gratis.

Also als Katzensklavin bin ich hier knapp geduldet.

Vor seiner Kastration war ich Sämis Hauptkatze, was nicht wirklich lustig ist. Bis einen Tag nach der Kastration hat er uns, sein gesamtes Haarem, angesabbert, dann war das überstanden.

Eli hat klar die Führung bei den Weibchen. Eli ist mehr auf den Menschen fixiert als die beiden Bauernhofkatzen, die mit ihrer Mama in der Hausgarage oder Keller wohnten und klar gut gehalten waren, aber Wohnbereich und Tierhaltung finden nicht in den gleichen Wohnwänden statt und die Prägungszeit der Katzen ist vorbei, wenn sie Mama verlassen.

Also ich habe gekotzt, was Sämi so interpretiert haben muss, dass ich nun nichts mehr tauge und sein Rudel(!) verlassen könne. Danach habe ich geschlafen und er hat mich unter schulmedizinische Observation gesetzt. Keine meiner Bewegungen war ohne Observation, 4 Katzenaugen aus zwei verschiedenen Blickwinkeln haben mich dauerbeobachtet.

Langsam bin ich nicht mehr so interessant, ich habe schön brav Bouillon gekocht und ausgetrunken, hätte ich es zugelassen, hätte Sämi kontrolliert, ob der Krug leer ist.

Jetzt darf ich wieder in meiner Wohnung zirkulieren ohne Katzeneskorte, ich bin am KOMMEN!

Sämi hat Dina und ich keine Eli

Wer verliert? Natürlich ich!

So stelle ich mir die FBI oder Stasi vor: Vor 4 Katzenaugen werde ich beäugt, so als Katzenhaussklavin, ob ich den Katzentisch gefälligst korrrekt putze ohne Stinkputzmittel! Wenn ich was falsch mache und das habe ich gestern, dann mutiert Dina zur Zeremonienmeisterin, kratzt den Boden und Sämi setzt dann die Klagen seiner Schwester konsequent um.

Gehorsamst habe ich heute nicht mehr weder nur Wasser noch Bodenputzmittel, sondern Handy eingesetzt.

Die Sicht der Katzen und meine stimmen nicht überein. Ohne Eli übernimmt aus Katzensicht Sämi die Vorherrschaft. Sämi gebe ich als erste Katze via Ameisi weg: Er lässt sich rundum berühren, betatschen, beisst nicht, wenn er am Schwanz gezogen wird , kastriert und gemütlich.

Bloss der ist sich Einzelhaltung nicht gewohnt.

Mit Dina figuriert er trotz Kastration unter Mafiaboss!

Statt Wort des Jahres Unwort

Mein Dauerfavorit fürs Unwort jeden Jahres ist „selbsterklärend“.

Stehe ich gestern vor Sicherheitsvorrichtungen gegen Katzen die um alles in der Welt auf eine Dachterrasse wollen, der Druck wird nun ganz rasch, ich rechne mit Stunden bis zu Tagen, immens. Mindestens das überdachte Gelände muss ich katzensicher machen OHNE BOHRER:

Auf den Sechser im Lotto könnte ich gut verzichten. Also Fachgeschäft, nur ganz wenig Auswahl, ich weiss schon dort, dass das wieder mal teilweise eine Kreativlösung gibt.

Nun, seit Wochen kleben sich AktivistInnen mit Sekundenkleber überall hin, im Notfall statt Kaugummi, Sekundenkleber, Markenzeichen: wetterfest.

Einleuchtend die Stange, die sich vornüber beugt und so das Hochklettern von Katzen verhindern soll. Gross steht drauf OHNE Bohren. Ich kann mir das natürlich nicht vorstellen und denke wie immer im Leben, nimm das nach Hause und guck dort weiter.

Wie geschrieben, es sei SELBSTERKLÄREND. Sechser im Lotto!

Mein neuer Beruf: Katzenanimateurin

Die lieben Kleinen wecken mich um 1Uhr. Ich stöhne, dass das früh sei.

Meine beiden Kleinen würden liebevoll lächen, wenn Katzen ihre Zufriedenheit durch Lächeln ausdrücken würden.

Dachterrasse ist keine Option, die Anzahl der nicht rumliegenden, kleinen Wollknäuel erzählt die Geschichte, dass zwei oder drei Katzen einen Unterschied machen. Unser Tag beginnt.

Um mit den wenigen Fädeli zu spielen, rolle ich sie nur teilweise auf und lege das Restknäuelchen irgendwohin. Aufrollen und zum Abrollen hinlegen, das gilt heute nicht.

Zwischendurch liege oder sitze ich, Frühstück für die Kleinen, nicht für mich kommt zum Zug, ich habe Pause. Streichelrunde war auch, ich ausnahmsweise sitzend und je einzeln.

Katzenkinder können sich jede Nacht um die Ohren schlagen, solange ich wach bin.

Heute ist Sonntag, ich bekomme einen Mittagsschlaf, die Türe bleibt dann zu und alle Katzen sind draussen.

Eli pflegt das manchmal zu riechen und verschwindet unter meinem Bett. Kein Problem, eine Katze ist nicht drei!

Die Katzen und ich gähnen uns an. Bei mir weiss ich warum. Im Unterschied zu ihnen, wecke ich sie nicht, wenn sie schlafen. Oft sehe ich nur einen rotweissen Katzenschwanz und der Rest träumt in seiner kleinen Höhle.

Wenn ich in meinem Bett Ruhe habe, dann schlafen die Kleinen auch.

Diagnose Eli

Sich selbst überlassen, wäre Eli irgendwann eingegangen, vermutlich einen langsamen, quälenden Tod.

Im Vorbeigang ist klar geworden, dass der Velokeller Vo,nM Donnestag 1 Uhr morgens bis am Samtagmorgen vor 8 Uhr genutzt wird, Eli lag wohl von Anfang an dort unten. Es können natürlich auch SadistInnen an der kleinen verletzten Katze vorbei gegangen sein.

Fahrlehrers sind auch begrenzte KatzenliebhaberIn, die Frau hat keine Gehschwierigkeiten und genau in meinem Block habe ich es an das Anschlagsbrett geschrieben. Was zu behaupten oder es zu sein, sind zwei Paar Schuhe.

Taten zeigen wer die Menschen in Echt sind, nie Worte.

Also ist Eli nun beim Tierarzt geblieben undSpezialisten werden beigezogen.

Wir haben uns unterhalten was ein Leben ist für eine Katze und wozu ich glasklar „Nein“ sage. Meine Eli wird keine tiermedizinische Laborratte.

Mit Finanzen und Aufwand evtl. gewissen Einschränkungen kommt es gut, unterschrieben habe ich ja zu Narkosen, am Montag gibt es weitere Infos. Jede Narkose ist ein Risiko, davon kannich ein Liedchen pfeiffen.

Sämtliche Katzen haben Dachterrassenverbot, eine technische Lösung zu finden, ist überhaupt nicht einfach. Gelüftet wird nicht mehrdurch die Dachterrassentüre, nur noch mit heruntergelassenen Jalousien.

Meine Vorsichtsmassnahmen haben nicht getaugt, FreigängerInnen können die Katzen nicht werden, was der Normalfalll bisher immer war, das Dauermobbing ist viel zu GEFÄHRLICH. Solch einen fast nur unzufriedenen Block habe ich noch nie erlebt. Und die haben so getan, als wollten sie Sozialkontakte. Können sie haben, niemals mit mir.

Meine Massstäbe sind da wesentlich anspruchsvoller, als was hier gang und gäbe ist. Ich fahre rauf und runter und ansonsten bin ich völlig DESINTERESSIERT. Wie dieser Ausschuss je denkt, er sei interessant ist mir schleierhaft und natürlich werden die ENTSCHÄDIGT für IHRE OFFIZIELL „WERVOLLE“ ARBEIT.

Es lügen sich ganz viele Menschen an, was Lohnarbeit betrifft oder ehrenamtliche mit Entschädigung. Geld nehmen zu viele Menschen völlig hemmungslos. Daran erstickt evtl. die ganze Menschheit.

Insofern ist es gut, dass nun durch Energiemangel neue Ideen blitzschnell kommen müssen. Blitzschnell ist relativ: Atomenergie taugt nichts. Ob die sog. neuen Energiegewinnungsideen taugen, darf bezweifelt werden. Aber am Geld verdienen wollen, hat es der Menschheit noch nie gemangelt, ausser der Mangel war so gross, dass man sich gegenseitig helfen musste und muss.

Eine Katze fehlt NICHT MEHR!

Hervorgehoben

Die Situation ist neu, die Rollen waren klar verteilt, da die Kätzchen wirklich je anders sind, alles ist neu ohne Eli.

Auswärts wurde ich nach dem Wohlergehen Elis gefragt. Im Block eisernes Schweigen. Ich tue immer so, wie wenn kommunikative Fehlleistungen, das Normalste der Welt wären. Das führt dazu, dass gewisse Menschengruppen, nicht den Hauch einer Ahnung haben, was ich wirklich denke. Ich habe etwa 24 Std, einen Anschlag hängen lassen. Ich muss einfach immer tun, was man tun muss und gut ist. KeinEr kann später kommen und heucheln: „Wenn wir es gewusst hätten….“ Diese Plattform biete ich nicht an.

Solche völlig unnötige Streite, Eifersüchteleien aufzuziehen, ist sehr unklug, weil die Schutzräume sind dieselben. Bei dem Bombardement Putins in der Ukraine, sieht eigentlich jedEr täglich, wie wichtig Schutzräume von einem auf den nächsten Tag sein können.

Ich habe Eli zu verschiedenen Zeiten gerufen. Nie kam eine Antwort. Durch die Büsche stolpern kann ich nicht. Plötzlich sehe ich überall diese Büsche, Grünflächen sind schnell durchscant, schon wieder Büsche oder kleine Hecken, es hat nur noch Büsche.

Wenn sie irgendwo hinlief, hilft der Chip. Mehr kann ich nicht machen.

Logisch habe ich nun keinen Nerv mehr für die Dachterrasse. Auch das braucht Neuorganisation.

Ich muss nun zur massvollen Spielleiterin werden. Eli hat vorgespielt und die beiden andern animiert. Ich konnte es laufen lassen, versus jetzt muss ich es wahrscheinlich zum Laufen bringen. Eli hat aus dem Spielkörbli, was offen rumsteht zur Selbstbedienung, Spielzeuge gefischt. Lustig war die abgewickelten Kleinwollknäuel zus. aufzuwickeln. Was haben da Eli und Sämi reingepfötlet, das war das Grösste.

Jetzt eben sind die beiden wieder rumgesprungen, vorher sind sie nur geschlichen. Also Erholung in Sicht.

Schon lange studiere ich an einem sicheren Dachterrassenspielzimmer. Die Gesetze für Miteigentum sind unendlich kompliziert: Die Dachterrasse gehört mir. Was ist ihre Funktion bei Brand? Ich will garantiert nichts gegen eine Brandschutzordnung machen. Sobald irgendwas passiert, kann der Schaden immens sein.

Jahre oder Jahrzehnte ist nichts passiert? Das heisst gar nichts.

Weil die Dachterrasse so gross ist, kann ich nicht Balkonnetze spannen. In der Höhe ist die kleine Überdachung mit Store und dann ist fertig, nur noch die Brüstung. Der Witz ist ja, dass sie dort sich austoben können.

So denke ich rum und komme zu keinem gescheiten Ende.

Via Lift kann ich sie zu Freigängerkatzen machen, das ist die Alternative, habe ich mit Einzelkatzen immer so gemacht, dass sie über Nacht draussen waren und ich sie morgens reinholte.

Das könnte ich tun. Wenn Eli noch irgendwo ist, gehen beide sicher genau dorthin.


Nachtrag 6.15Uhr: Der Bann ist gebrochen, wir haben Fädeli aufgeräumt, Dina ist aktiver als sonst.

Ich habe einen kleinen Chräscheltunnel, ein klassisches Eli Spielzeug. Heute hat sich Dina damit vergnügt. Ich kann den einseitig zus.schnüren, dann geht er anders, Dina ist mit dem gerutscht übers Parkett, einmal mit Anlauf rein und rutschen.

Also die Zwei, das kommt gut. Es ist klar, dass wir Zeit brauchen, uns neu zu sammeln, aber das geht weiter.

Es steht zu vermuten, dass ich gestern angespannt war wegen dem Termin und Elis Verschwinden. Ich bin nur ein Mensch, ich bin nicht perfekt, ich bleibe ruhig, aber irgendwann ist mein Mass voll.

Dina hat mir eben eine Lektion erteil: In der Tragbox, ursprüglich für Hunde hat es eine Decke, die die Katzen immer durcheinanderbringen.Will ich die ordentlich machen, muss ich auf den Viefüsslerstand, was aufwändig ist. Habe ich sie eben rausgenommen, schön gefaltet und auf den Boden daneben gelegt.

Dina schleicht sie an, wie wenn sie sie noch nie im Leben gesehen hätte, umkreist sie und zieht von dannen.

Stellt sich die Frage: Was sehen Katzen, ihr Auge ist total anders und wie verarbeitet ihr Gehirn optische Signale? Der Geruch der Decke ist gleich geblieben.

Den einen Katzenbaum habe ich umgestellt, die Katzen haben nun einen am Fenster vorne und einen neben dem Esstisch. Ich denke, der Esstisch ist für sie nicht interessant, aber sie wollen rausschauen.

Je mehr sie in der Wohnung rausschauen können, desto weniger müssen sie dieses Bedürfnis auf der Brüstung der Dachterrasse erledigen. Zwei Worte: „Brüstung“und „Dachterrasse“sind gerade auf meiner schwarzen Liste.

Die Dachterrasse hat eine Betonmauer, die Katzen sehen nicht runter, ausser sie springen auf die Brüstung. Ich habe mir überlegt, ob ich ein Aussenkatzenhaus kaufe, wo sie höher als die Brüstung klettern können, aber eingesperrt sind. Dann wäre das ein Katzenaussichtsturm und der Wunsch nach Weitsicht befriedigt, evtl., hoffentlich!

Wenn ich Kätzisch könnte, könnte ich sie fragen, was so faszinierend an der Brüstung ist.


8.07 Uhr: Der Suchtrupp war sehr effizient. Eli hat sich zu ihrer Katzenfamilie geschleppt, Tierartztermin folgt heute.

Die kriegen einen Gitterkäfig, wo sie rausschauen können, aber sicher sind. Diese Betonmauer ist wie ein Katzenbabyhort. Aber danach ist fertig: Können die raufspringen und das tun sie, weil sie keine Aussicht haben, dann ist da zu gefährlich. Katzen wollen Katzen sein können.

Jetzt kuscheln sie alle drei unter meinem Bett.


Hab ich wieder was gelernt, was ich hätte wissen können: Katzen reagieren auf Katzen. Ich hatte immer diese Büsche im Kopf, dass der Einganz zu grell ist, habe ich begriffen, aber Treppe runter zum Velokeller kam mir nicht in den Sinn. Der ist vermutlich ohne Menschen, weil veraltet gebaut, zu aufwändig. – Mussten wir in meiner Kindheit auch, aber nur einen halben Stock. Ich musste immer die Bremsen benutzen mit meiner Kraft. Sonst wären Velo und ich in den Sicherungsschrank gedonnert.

Ein Leben lang zu viele Bewegungen, die ich kaum schaffe. Das geht mir auf den Wecker, kann ich nicht ändern. Ich sehe den Menschen nicht an, wie sie gerade gelaunt sind und freundlich oder behindertenfeindlich.

Wir wurden erzogen alten Frauen anzubieten, die Einkaufstaschen heim zu schleppen. Da war die Jugend respektvoll und nicht je nachden erstaunlich frech. Ich denke oft: Uiuiui….. die Erziehungsarbeit sollen andere erledigen. Faustregel: Fremd aussehende Kinder haben oft mehr Anstand minus Flüchtlinge, die AnwältInnen hatten und ihre RECHT EINFORDERN. Das ist eine Kategorie für sich.

X Blocks haben irgendwo Velounterstände überirdisch.

Katzen lieben nicht Menschen, aber Futter

Durch Elis Abwesenheit an der heissen Schlacht am kalten Buffet, Thunfisch, hat sich Dinas Situation verschärft: Sämi denkt, er habe die restlichen Frauen, Dina seine Schwester und mich, was immer ich für ihn bin, nun total im Griff.

Meine Glastüre vor dem Wohnraum löst das Problem. Ich schliesse sie, Sämi ist draussen und in der Tat frisst Dina seelenruhig und ich beobachte durch die Glastüre Sämis Verhalten. Zunehmend zieht er sich zurück und liegt ab.

Durch eine geschlossene Glastüre muss ER WARTEN,BIS DINA SATT IST. Einmal Türe öffnen und nun frisst Sämi. Hätte ich nur Geschwister wäre klar gewesen, dass eines zuerst frisst und dann das andere. Ich aber wollte Katzenverhalten beobachten lernen und habe drei LehrmeisterInnen gekauft.

Frust pur

Kurzmitteilung

Echt, ich formuliere nun meine Bedürfnisse(!) glasklar.

Ich habe einen Handrolli. Mit dem kann ich Eli nie suchen, ich muss auf ihren Chip vertrauen……echt suuuuuuuper. Dina hat einen Deckkater frühsten, wenn siej ährig ist. In Diskussion ist, ob ich mireinen Katzenjungen kaufe, der jünger ist als meine drei und dann genau einmal decken darf und schnippschnapp oder als <Deckkater zur Weiterzucht verwendet wird.

Mein Elektrorolli ist LIEFERBAR UND WIRD NUN EXPRESS ABGEWICKELT. Wie soll ich eine Katze im nicht Auto Quartier suchen, OHNE FUSSGÄNGERINNENRÄDER????

Im Handrolli OHNE SPIEGEL bin ich rückwärts fahrend eine Clownin. Ich ermüde extrem rasch: Maximal Leistung Einkaufszentrum und zurück, aber nicht nach einer Nacht, in der ich um 24 Uhr des Vortages aufstand!

Der modernste Läppi ist weg, der Älteste hat wie alles bei mir Passwortprobleme. WordPress läuft, das Spiel auf facebook auch. E-Mails laufen nicht. Das ist immer das Gleiche mit der sog. digitalen Welt, viel Glitzer, Glanz und Gloria.

Total geil, ich warte auf den Lift von der Tiefgarage her. Ich erschrecke wie IMMER = KPTBS, weil jmd. drinsteht, was selten vorkommt. Er pseudofreundlich: „E Guete“. Ich dito pseudofreundlich:“Danke, gleichfalls.“

Weil MobberInnen immer mobben, haben sie nicht den Hauch einer Ahnung, wie normaler Smalltalk läuft. Ich lasse sie gern in dem Irrtum sie wüssten es. Das ist was vom Unglaublichsten, wie Menschen nichts wissen, aber so tun als ob sie wüssten und dann als Sahnehäubchen erwarten, Wissende würden den UNTERSCHIED NICHT REGISTRIEREN. Geht es noch arroganter oder noch DÜMMER?

Die Logik der Gartenmannschaft

Die tut einfach so, wie wenn der Lift überall bis in die Tiefgarage fahren würde und nicht bloss im Einkaufszentrum.

Falsch, ich muss EG fahren, weil der Miteigentumsblock keinen Treppenlift hat und die Gesetze so sind, wie sie sind.

Komme ich beladen mit Katzenstreu Notwasser etc. zurück. Heischt mich eine Frau an, ich müsse meine Haare föhnen. Gut. Wer Zeit dafür hat, bitteschön. Das habe ich noch nie gemacht, macht die Chruseli kaputt. Die sind nämlich ECHT.

Ich habe ihr nicht auf dem gleichen Niveau zurück gegeben.Nicht das mir die Phantasie fehlen würde, aber es bringt so rein gar nichts, Unzufriedenheit zu teilen. Die kann sie für sich behalten. Ich kommentiere sie auch nicht.

Das ist das Unglück der BernerInnen, sie wollen alles ohne Aufwand.Sie wollen heiraten, wasangeblich das Glück auf Erden sei, Kinder, mindestens einen Sohn, der Mann soll einen Beruf haben, dass Frau stolz sein kann und irgendwann Wohneigentum in Wittikofen, was nicht mer so chic ist, wie es einmal war. Motz, motz, motz.

Das wird nie mehr was mit solch alten Menschen, da ist Hopfen und Malz verloren. Menschen hier haben mit der ganzen Weltbevölkerung verglichen, sehr viel Grund DANKBAR ZU SEIN.

Eli ist weg

Die Dachterrasse war nachts in den letzten Wochen spannender als tagsüber. Mir ist das Recht aus der Überlegung, dass dann keine Krähen rumfliegen, weil Katzen wollen Vögel fangen.

Dina und Eli waren draussen, Sämi hatte sein Nachtleben schon genossen. Nur Dina kam zurück.

Eli ist mit Abstand die neugierigste Katze. Ihr höflich begreiflich zu machen, dass es sehr hoch ist, geht nicht. Mein „nein“ gilt nur, wenn ich anwesend bin, ansonsten tanzen die Mäuse, pardon die Katzen.

Gott sei Dank sind alle gechipped. Also eine Story, dieses arme Kätzchen ist mir verletzt zugelaufen, wie bei Dinas Flugstunde ist nicht möglich. Dina war verletzt und ist nicht weggelaufen, hat sich unten beim Wohnblock versteckt.

Also 1 Uhr morgens Suchaktion, erfolglos. Eli ist sehr still, es ist dunkel, ich höre kein Katzenweinen. Hinter dem Haus ist der Boden sehr uneben, mit Pflanzen. Wie ich dort suchen soll, ist mir ein Rätsel.


Nachtrag: Wenn Eli weglaufen konnte, ist sie gegangen und übellaunig. Es gibt keine Garantie, dass sie sich verletzt hat. Sie kann den Flug unbeschadet überstanden haben und ist in den Katzenausgang gegangen. Rolligkeit hätte ich nicht beobachtet. Neugierde immer.

Evtl. kommt sie mit Katzenbabies* zurück. Das wäre dann nicht mein Plan: Zu junge Katzenmamis lassen mich Katzenbabies aufziehen: Alle zwei Stunden schöppele, also ein klassischer 6 er im Lotto!

Immer diese Teenies! Wenn diese Überlegung stimmt, brauche ich keinen Deckkater mehr. Von was sie abgelenkt worden sein soll, ist mir gerade spanische Dörfer. Es war nass, da gehen die Katzen normalerweise auf ihre Decke unter dem Tisch a Schärme, oder verkriechen sich unter den Töpferofen, der ist mit einer Plastikhaube gedeckt oder dito unter den Gasgrill, auch behaubt. Was hat Eli auf der Terrassenbrüstung gesucht, bei DEM Wetter?


Ich habe starke Taschenlampen, ausgenommen toter Winkel, scheint sie nicht auf dem niedereren Dach Nr. 29 zu sein. Geographisch ist die Dachterrasse angrenzend an die Nr. 33 und 29. Allerdings geht es Richtung 33 massiv hoch, dort ist Eli nicht und Richtung 29 so tief runter, dass eine Katze runterfällt und nicht runter springt.

Also warten bis es hell wird, erschwerend, ich habe einen Termin, muss vermutlich noch in der Dunkelheit los.

Das gibt Aufregungen.


Zwischen 4 und 5 Uhr habe ich sie nochmals gesucht, versucht die Ohren zu spitzen, ob irgendwo ein Gewimmer auszumachen ist, mit dem Booster nochmals überall druntergeleuchtet, auch unter Kehrichtcontainer und versucht den Rasen auszuspähen, der Eingang des 29 ist hell erleuchtet, nicht wirklich zum sich verstecken.

Ich weiss sogar, wann Sonnenaufgang ist, ich muss warten bis nach dem Termin.

Erst wenn ich das Gelände zu meiner Zufriedenheit absuchen konnte, kann ich definitiv sagen, ob sie dort irgendwo liegt und leidet. Das ist ein grässliches Gefühl.

Sämi ging zur Wohnungstüre und kratzte. Der weiss genau, kommt eine Katze zurück, kommt sie durch die Wohnungstür.

Dina will auf die Dachterrasse, evtl. mir zeigen, wo Eli rauf gesprungen ist. Uns dreien mangelt Eli.

…..* gleich neben meinem Block ist das sog. Schloss Wittikofen, was Schloss daran sein soll, geht meinen Augen nicht auf. Unter Schloss verstehe ich was anderes. Auf alle Fälle hat es einen Bauernhof und hat der Bauernhof Katzen, sind die Kater garantiert nicht kastriert……..Wie sagen die Amis? Time will tell.

Deckkater gesucht

Also ich warte nicht bis beide Katzen hoffentlich erst im Frühjahr rollig werden.

Ich guck mich schon jetzt nach einem Deckkater um, der sich hoffentlich um zwei Katzen kümmern kann. Nennt sich in der Schweiz unter Menschen übrigens Monogamie, eine Hauptfrau, verheiratet und irgendein Gnusch, was es immer öfters bei Politikern bis in die Medien oder Verlage schafft.

Babykater, auch kastriert sind Terroristen

Katzen kennen, wie alle intelligenten Spezies das Matriarchat: Die Leitstute, die Leitkuh mit der grössten Glocke, Stier hin oder her.

Meine Idee war, einen Babykater zu hüten, damit er geschlechtsreif geworden, Eli, seine nicht Verwandte decke.

Dina ist ein Broccardkatzli, das Sämi, sein Geschwisterchen nicht decken darf. Broccardkatzli gelten als Glückskatzen, gerade für optisch Behinderte, sind sie sehr tauglich von wegen WIEDERERKENNUNGSWERT.

Suche einE optisch Behinderte SEIN TIGERKÄTZLI, Irrtum und Nachbarschaftsstreit sind vorprogrammiert.

Beide Katzenweibchen flogen vom 13. Stockwerk, Sämis Schwester die gesamten 13 Stockwerke runter, Eli hat sich auf das oberste Balkondach GERETTET.

KeinEr denke was Böses, nur ich darf das.

Also Sämi, kastriert, gibt noch immer keine Ruhe: Als Liebhaber für Eli ist er untauglich geworden, aber nicht untauglich genug, um Ruhe zu geben: Nach wie vor signalisiert er, dass ich seine Kätzin sein werde und macht damit sowohl seine Schwester wie Eli nur hässig.

Werter KASTRIERTER SÄMI, füge dich in dein herbes Schicksal, nie wirst du weder Menschin noch Katze decken.

Ich habe zu TUN.