Die Probleme verlagern sich, sind nicht minder schlimm

Also: In den nun fast fünf Monaten wurde meine Müllhalde genau zweimal gereinigt: Gestern ich auf den Knien und zu Ende gekommen bin ich bei weitem nicht. Ich habs nicht mehr ausgehalten, ich hatte sowieso eine Wut im Bauch. Diese Energie in eine sauberere Wohnung umzuwandeln, war schon immer was vom Effizienteren.

Der Angestellte Reinigungsfirma hat für mich meine Geschäftsfrau und Liegenschaftsverwaltung in den Wind geworfen. Abwickeln darf ich beides und natürlich die Konsequenzen tragen.

Die Geschäftsfrau konnte ich teilweise bei ihrer Arbeit beobachten, ihre Methode, wie sie kommuniziert. So für den Anfang ging das, ob es auf die Dauer klappt, wage ich zu bezweifeln:

Es handelt sich um genau eine Methode, die bereits teilweise ins Negative gerutscht ist.

Ich kann ausbügeln, was sie mir eingebrockt hat, z. B. am Montag 2. Oktober zeitgleich drei Termine an zwei verschiedenen Orten.

Solch einen Mist von Terminsalat mache nicht einmal ich: Eiserne Regel: Maximal zwei Termine an einem Tag.

Wenn ich rasch ermüde, dann pferche ich nicht drei Termine in einen Morgen.

Heutzutage muss ich fast allen hinterherrennen, am Undurchschaubarsten die zu kurzen Dübel des Sanitärs: Wie soll ich als Laie auch noch die Länge von Dübeln kennen? Wieviel Schraubenlänge auf wieviel Sitzgewicht? Immer minus Entlastung, was meine Füsse abfedern. Wenn eine grössere Person kommt, mit mehr Gewicht?

Rollstühle haben ein Maximalgewicht, das liegt bei 120 kg.

Es herrscht Fachkräftemangel und wie. Unten an der Nahrungskette trifft dieses Phänomen natürlich Menschen mit Behinderungen, wer hätte das nicht gedacht. Wie komme ich zu welchen Dienstleistungen, ein Riesenproblem.

Was früher die Stellung als Pfarrerin im Dorf als Kollateralgewinn mit sich brachte, heute ist es wüst, öde und leer. Hinter der momentan zweifachen Krise, Covid und Putinkrieg, versteckt sich jedeR. Wenn es nicht das eine gewesen sein soll, war es das andere.

Beispiel? Seit geschlagenen 5 Monaten warte ich auf eine Fernbedienung Tiefgarage, was mir das rein- und rausfahren in derselben, bewegungstechnisch massiv erleichtern würde. Es steht zu vermuten, dass irgendwer, irgendwo massiv NICHT WILL.

Diese völlig unnötigen Belastungen muss man wegstecken können, sonst steht die Schulmedizin jederzeit bereit, um einen ihre Dienstleistungen aufzuzwängen. Irgendeine KESB dahinter ist immer einsatzwillig.

Es wird allen Ernstes behauptet, die Krisen würden die Psychiatriefallzahlen explodieren lassen. Das stimmt so nicht: Es gibt ganz viele Psychiatriefälle, die laufen in der Gesellschaft rum und behaupten keine zu sein.

Wer in der Kindheit schon, den unangenehmen Seiten des Lebens nicht gewachsen war, der oder die hat ein Problem. Nach meiner Kindheit kam die meiner Kinder, der Druck auf die Mütter unerträglich: Lachten die Kinder nicht fröhlich, es war die Schuld der Mutter. Solche Kinder, die lachen müssen, frustriert keine Mutter freiwillig: Das Kind der Gott oder die Göttin und die Mütter bringen die Opfergaben und rennen dumm rum.

Kinder alleinerziehender Mütter haben den Vorteil oder hätten ihn, dass sie an den Begleitumständen hätten wachsen können. Das ist freiwillig. Wer keine Schwierigkeiten in den Weg gelegt bekommt, der wächst nicht, lernt nicht Lebensklugheit, läuft noch mit jahrzehntelanger Lebenserfahrung mit dem Anspruch durch die Gegend, dass irgendwer jederzeit alle Bedürfnisse sofort zu befriedigen hat. Das ist ein Anfang vom Ende einer Gesellschaftsepoche, die sich selbst nach dem WK II erstaunlich schnell, rasch, effizient zugrunde gerichtet hat und richtet.

Insofern kann ich sehr froh sein, ist mein Leben durch meine Behinderung von Anfang an in andere Bahnen gelenkt worden zu sein: Zum Club der CüplitrinkerInnen habe ich nie gehört.

Wie ich nun logistisch weiterfahre, keine Ahnung: Die Geschäftsfrau war unfähig und ist uneinsichtig nach der Begegnung mit dem Angestellten Reinigungsteam, die sie weder verkraftet hat in Echtzeit, noch weglegen konnte danach. Seit dem Vorfall ist sie arbeitsunfähig.

Was er ihr geboten hat, war zu viel. Ich habe versucht, abzufedern, auszugleichen, abzulenken. Nichts war mehr möglich, nur noch Ausflüge mit feinem Mittagessen und angeblich verdientem Stundenlohn: Ich fahre die Dame bei schönem Wetter durch schöne Gegenden und sie stellt sich vor, das sei Arbeitszeit, stellt Lohnforderungen für von mir bezahlte Ausflüge. Irgendwo hört es auf und ich musste diese Sache beenden: Ich wurde blitzartig zu ihrem Lastesel, den sie reiten wollte, nennt sich Flashbacks oder mit Al-Anon: „Zurückfallen in frühere Muster.“

Es fällt nun mal auf, wenn sie nicht mehr bei mir arbeitet. Da gibt es nichts zu decken, wie sie es wünscht und sich dabei auf mein Amt als Pfarrerin beruft: Auch Pfarrers vergeben Arbeit. Sie hatte im rechtlichen Sinn des Wortes kein Angestelltenverhältnis, sie tritt auf als Geschäftsfrau. Pfarrers bezahlen oder bezahlen nicht. Es ist nichts einfacher: Wer gute Arbeit abliefert, bleibt, die andern können gehen, soziale Werke tue ich nicht nach Giesskannenprinzip sondern via die Ameisi.

Das ist auch irre: Jede Minute Ameisieinsatz soll ich ihr bezahlen. Alle andern, die helfen, sind Freiwillige, verzichten auf Lohn. Das passt nicht ins Bild: Ameisi helfen, ziehen keinen Lohn und ich verringere garantiert nicht das Spendenvolumen zugunsten irgendwelcher LohnempfängerInnen. „Geits no?“

Dann hat sie ihren Hausschlüssel verloren und in ihren Augen war das mein Problem etc. etc.

Alles bleibt voll logisch liegen und an mir hängen. DAS ist die Konsequenz für mich.

Wie schreibt Al-Anon so schön: „Es geht vorbei.“ Es ist immer vorbeigegangen. Wer lieber das Cabaret Rotstift hat: „Wäge däm geit d Wält doch nid under.“ Bisher ist sie in der Tat noch nicht untergegangen.

Die Katzen schnurren. Ich hätte Ferien, eine Katze braucht täglich Schmerzmittel. Also habe ich 24 Std. frei, irgend so was! Jetzt, da ich den einen WoWa knapp flott habe und wegrollen könnte, klappt anderes nicht. Oh, dieses Leben! Es ist immer irgendwas!

Warum landen der Triton und ich immer im Wintercamping?

Der Triton wird nun auf Vorderfrau gebracht. Es ist September, der ist bereit fürs Wintercamping, dabei wollte ich mit dem in die Sommerferien. Ich hasse es!

Der Aufwand für die paar Quadratmeter ist immens, die Schuldigen Almosner und Garage Simon Eggimann. Die haben mir den Viano über Wochen vorenthalten im Frühjahr 2020.

Das Vorenthalten hat polizeilich einen Straftatnamen. Beides verhinderte Mörder an meiner Person mit noch einigen andern. Die Leitung der Bernburgerei und der Stapi, die gesamte Zunft zu Schmieden, meine Familie, der verantwortliche Notar, der Anwalt, alle wussten es und zugewandte Personen, dass ich ab 24. 12. 2021 OBDACHLOS WAR.

DAS gibt ein Nachspiel für sie, nicht für mich. Ich hatte im Winter zu überleben. Mein Teil ist geschafft. Allen andern ihrer noch lange nicht. Die lernen jetzt WARTEN UND NICHT AUF DAS GLÜCK, SONDERN DIE RECHTLICHE KONSEQUENZEN DESSEN WAS SIE ALLE MIR ANGETAN HABEN.